Manschettenknöpfe
Der klassische Partner zur Krawattennadel – oft im Set getragen.
Eine Krawattennadel hält die Krawatte am Hemd, damit sie beim Bewegen nicht vorschwingt. Sie wird durch den Stoff gestochen und auf der Rückseite mit einem Gegenstück gesichert – das unterscheidet sie von der Krawattenklammer, die nur aufgeklemmt wird. Bei PREMIUM Goldschmuck ist jedes Stück ein PreLoved-Unikat in 585 oder 750 Gold. Weil diese Kategorie klein und unregelmäßig verfügbar ist, lohnt sich ein Blick auf die verwandten Kategorien.
Krawattennadeln bei PREMIUM Goldschmuck
Der klassische Partner zur Krawattennadel – oft im Set getragen.
Gravierbar mit Initialen oder Monogramm – dieselbe Tradition.
Angesteckter Schmuck – auch als Reversnadel am Jackett.
Kräftige Gliederarten in 585 und 750.
Krawattennadeln stammen fast immer aus früheren Jahrzehnten.
Alle Kategorien im Überblick.
Tipp: Eine echte Krawattennadel durchsticht die Krawatte. Bei feiner Seide bleibt ein winziges Loch sichtbar – bei dickeren Stoffen und Strickkrawatten fällt es nicht auf. Wer keine Spur hinterlassen möchte, wählt eine aufklemmbare Krawattenklammer.
Drei Begriffe, die ständig verwechselt werden – und drei verschiedene Dinge. Wer nach dem falschen sucht, bekommt das falsche:
Wird durch den Stoff gestochen und hinten gesichert. Hinterlässt ein kleines Loch.
Wird über Krawatte und Hemdleiste geklemmt. Kein Loch, dafür sichtbarer Steg.
Nadel oder Klammer mit Kättchen zum Hemdknopf – die älteste Bauform.
Die Nadel ist die klassische, formellste Variante und im Englischen als tie pin oder tie tack bekannt. Sie besteht aus zwei Teilen: der Nadel selbst und einem Gegenstück, das auf der Rückseite aufgesteckt wird und sie festhält. Die Klammer – auch Krawattenspange, englisch tie bar – kam in den 1950er- und 60er-Jahren auf und ist heute die verbreitetere Form. Der Halter mit Kättchen stammt aus einer Zeit, in der Krawatten deutlich schwerer waren.
Drei Punkte entscheiden darüber, ob eine Krawattennadel gut sitzt – und den zweiten übersieht fast jeder:
Ein Hinweis zum Stoff: Eine Nadel durchsticht die Krawatte. Bei feiner Seide bleibt eine winzige Stelle sichtbar, bei dicht gewebten oder gestrickten Krawatten praktisch nicht. Wer eine wertvolle Seidenkrawatte schonen möchte, ist mit einer aufklemmbaren Klammer besser bedient.
Wie bei Manschettenknöpfen liegt der entscheidende Punkt nicht im Ansehen, sondern in der Vollständigkeit. Eine Krawattennadel besteht aus zwei Teilen, und das kleine Gegenstück auf der Rückseite geht häufig verloren – ohne es hält die Nadel nicht. Wir prüfen deshalb bei jedem Stück, ob beide Teile vorhanden sind und ob das Gegenstück noch fest genug greift. Dazu kommt die Nadel selbst: Sie muss gerade und spitz sein, damit sie den Stoff durchdringt statt ihn zu verdrängen. Eine stumpfe oder verbogene Nadel zieht Fäden. Was sich beheben lässt, wird behoben; mehr dazu unter Qualität & Prüfung.
Krawattennadeln werden seit Jahrzehnten kaum noch neu gefertigt – ihre Blütezeit lag in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, als Krawatten breiter und schwerer waren und ein Halt tatsächlich nötig war. Danach löste die Klammer sie weitgehend ab. Was heute im Umlauf ist, stammt entsprechend fast immer aus älteren Beständen. Weil unser Sortiment PreLoved ist und jedes Stück einzeln hereinkommt, ist diese Kategorie klein und wechselt unregelmäßig. Suchen Sie etwas Bestimmtes – etwa mit Gravur oder passend zu vorhandenen Manschettenknöpfen – sagen Sie uns über die Kontakt-Seite Bescheid; wir melden uns, wenn etwas Passendes hereinkommt.
Eine glatte Fläche lässt sich gravieren, klassisch mit Initialen oder einem Datum. Ob das bei einem bestimmten Stück möglich ist, klären wir gern vorab. Gefasste Steine kommen vor, meist klein und dunkel – Onyx, Lagenstein, gelegentlich ein Diamant; die Steine sind echt, die Art steht pro Produkt. Hintergründe unter Gold & Edelsteine. Wir führen 585 (14 Karat) und 750 (18 Karat); 585 ist etwas härter, was bei einer dünnen Nadel von Vorteil ist. Mehr im Ratgeber zu Goldarten & Karat.
Lauwarmes Wasser und ein weiches Tuch genügen. Bewahren Sie Nadel und Gegenstück immer zusammen auf – getrennt gelegt, ist das kleine Teil schnell verschwunden. Nehmen Sie die Nadel ab, bevor die Krawatte in die Reinigung geht. Mehr in der Schmuckpflege und unter Gold reinigen.
Ein pauschales „Echtheitszertifikat“ für Goldschmuck gibt es nicht. Echtes Gold trägt stattdessen ein eingeschlagenes Prüfzeichen – den Feingehaltsstempel 585 oder 750. Bei einer Krawattennadel sitzt er auf der Rückseite des Kopfes oder am Nadelansatz und ist sehr klein. Unsere Stücke sind so gestempelt und werden zusätzlich fachmännisch geprüft. Woran Sie echtes Gold auch selbst erkennen, lesen Sie unter Echtes Gold erkennen. Platin führen wir nicht – unser Sortiment ist echtes Gold.
Jede Krawattennadel ist ein Unikat: bereits getragen, dann geprüft, gereinigt und bei Bedarf aufgearbeitet. So bekommt bestehendes Gold ein zweites Leben statt eingeschmolzen zu werden – das ist nachhaltig und ermöglicht faire Preise. Gerade bei einer Kategorie, die kaum noch neu produziert wird, ist das der einzige Weg zu einem echten goldenen Stück. Bezahlen können Sie bequem auch in Raten.
Die Nadel wird durch den Stoff gestochen und hinten mit einem Gegenstück gesichert. Die Klammer wird nur über Krawatte und Hemdleiste geklemmt und hinterlässt kein Loch.
Etwa auf halber Brusthöhe, zwischen dem dritten und vierten Hemdknopf. Sie muss dabei durch Krawatte und Hemdleiste gehen, sonst hält sie nichts.
Sie durchsticht den Stoff. Bei feiner Seide bleibt eine winzige Stelle sichtbar, bei dichten oder gestrickten Krawatten fällt es nicht auf. Wer keine Spur möchte, wählt eine Klammer.
Nie breiter als die Krawatte. Als Maß gilt etwa drei Viertel der Krawattenbreite – so wirkt sie weder verloren noch aufdringlich.
Krawattennadeln werden seit Jahrzehnten kaum noch neu gefertigt. Unser Sortiment ist PreLoved, jedes Stück kommt einzeln herein – die Kategorie wechselt deshalb unregelmäßig.
Es handelt sich um PreLoved, also bereits getragene Stücke – jeweils ein Unikat. Jedes wird einzeln geprüft, gereinigt und bei Bedarf fachgerecht aufgearbeitet.