Kamee
Geschnittenes Relief – das klassische Vintage-Motiv.
Unser gesamtes Sortiment ist PreLoved – jedes Stück hatte bereits einen Vorbesitzer. Vintage-Anhänger sind eine Auswahl daraus: die Stücke, die nicht nur getragen wurden, sondern deutlich älter sind und die Gestaltung ihrer Entstehungszeit erkennen lassen. Ein Anhänger von 2015 ist PreLoved; einer aus den 1930ern ist PreLoved und Vintage. In dieser Kategorie finden Sie deshalb Motive, Fassungen und Steine, die heute so kaum noch gefertigt werden. Jedes Stück ist ein geprüftes Unikat in 585 oder 750 Gold; alle weiteren Motive finden Sie unter den Goldanhängern.
Vintage-Anhänger bei PREMIUM Goldschmuck
Geschnittenes Relief – das klassische Vintage-Motiv.
Tiefrot und in älterem Schmuck besonders häufig.
Deckendes Rot, organisch gewachsen – typisch für frühere Jahrzehnte.
Ein Klassiker, der in fast jeder Epoche vorkommt.
Kette und Motiv fest verbunden, oft aufwendig gearbeitet.
Ringe, Ketten, Ohrringe und Broschen aus früheren Jahrzehnten.
Tipp: Vintage-Stücke sind keine Serienware – von jedem Entwurf gibt es bei uns genau eines. Wenn Ihnen ein Anhänger gefällt, lässt er sich später meist nicht noch einmal beschaffen.
Die drei Begriffe schließen einander nicht aus, sie liegen ineinander. PreLoved beschreibt die Herkunft: Das Stück hatte einen Vorbesitzer. Das gilt für unser gesamtes Sortiment. Vintage beschreibt zusätzlich das Alter und den Stil – ein Stück aus einer erkennbar vergangenen Gestaltungsepoche. Jeder Vintage-Anhänger ist also PreLoved, aber nicht jeder PreLoved-Anhänger ist Vintage. Von antik spricht der Handel üblicherweise erst ab etwa hundert Jahren; feste Normen gibt es dafür nicht. Was über Alter und Herkunft eines Stücks bekannt ist, geben wir beim Produkt an – und wo nichts belegt ist, behaupten wir nichts.
Um 1900: geschwungene Linien, Pflanzen- und Frauenmotive, oft mit Email.
1920er/30er: streng geometrisch, symmetrisch, klare Kanten.
1940er bis 60er: kräftiges Gold, Blüten, Schleifen, große Formen.
Anhänger folgen dem Zeitgeschmack besonders direkt, weil sie klein sind und schnell neu gestaltet werden konnten. Deshalb lässt sich ein Stück oft stilistisch einordnen, auch wenn kein Datum bekannt ist. Ein weiterer Hinweis ist die Machart: Ältere Arbeiten zeigen häufig handgesetzte Fassungen mit leicht unregelmäßigen Kräppchen und Rückseiten, die offen gearbeitet sind, damit Licht an den Stein kommt. Sehr gleichmäßige, maschinell wirkende Fassungen sprechen eher für eine spätere Entstehung.
Bestimmte Steine kommen in Vintage-Anhängern deutlich häufiger vor als in heutigem Schmuck. Granat war im 19. Jahrhundert einer der meistverarbeiteten Steine überhaupt; Blutkoralle mit ihrem deckenden Rot gehört zu den klassischen Materialien früherer Jahrzehnte. Die Kamee – ein aus Muschel oder Stein geschnittenes Relief – ist das Vintage-Motiv schlechthin und wurde über Generationen weitergegeben. Dazu kommen Perlen, die in fast jeder Epoche vorkommen. Welche Steine bei einem Stück verarbeitet sind, steht pro Produkt; Hintergründe unter Gold & Edelsteine.
Bei einem Stück, das mehrere Jahrzehnte getragen wurde, liegt die Aufmerksamkeit auf drei Stellen:
Was sich beheben lässt, wird von unseren Goldschmieden behoben – Kratzer entfernt, Fassungen nachgezogen, Verschlüsse ersetzt. Was zum Alter des Stücks gehört und sich nicht sinnvoll entfernen lässt, benennen wir. Mehr dazu unter Qualität & Prüfung.
Echtes Gold trägt ein eingeschlagenes Prüfzeichen – den Feingehaltsstempel, in Deutschland üblicherweise 585 oder 750. Ein pauschales „Echtheitszertifikat“ für Goldschmuck gibt es dagegen nicht; der Stempel ist der Nachweis. Bei alten Stücken ist er manchmal schwach ausgeprägt oder durch Politur flacher geworden, deshalb prüfen wir zusätzlich fachmännisch nach. Gelegentlich finden sich weitere Zeichen: ältere Angaben in Karat statt in Tausendstel oder eine Meistermarke der Werkstatt. Solche Marken sind ein schönes Detail, aber nicht immer eindeutig zuzuordnen – wir deuten sie deshalb nur, wenn es belegbar ist. Woran Sie echtes Gold auch selbst erkennen, lesen Sie unter Echtes Gold erkennen. Platin führen wir nicht – unser Sortiment ist echtes Gold.
Vintage-Anhänger sind überwiegend in Gelbgold gearbeitet – Weißgold kam erst im 20. Jahrhundert breiter in Gebrauch, und Roségold hatte seine Hochzeiten in bestimmten Jahrzehnten. Wir führen 585 (14 Karat) und 750 (18 Karat). Bei älteren Stücken kommen daneben andere Feingehalte vor, weil früher teils abweichende Legierungen üblich waren; was vorliegt, steht beim Produkt. Mehr im Ratgeber zu Goldarten & Karat.
Lauwarmes Wasser und ein weiches Tuch genügen. Bei älteren Stücken verzichten Sie besser auf Ultraschall: Handgesetzte Fassungen und gewachsene Materialien wie Koralle oder Perle vertragen die Vibration schlecht. Vertiefungen in gravierten oder durchbrochenen Motiven erreichen Sie am besten mit einer weichen Bürste. Legen Sie den Anhänger flach ab statt ihn zu knäueln, das schont die Öse. Mehr in der Schmuckpflege und unter Gold reinigen.
Der eigentliche Reiz liegt nicht im Alter an sich, sondern in der Gestaltung. Viele Techniken und Motive – von Hand geschnittene Kameen, aufwendig durchbrochene Flächen, dicht besetzte Granatarbeiten – werden heute kaum noch gefertigt, weil sie zu arbeitsintensiv sind. Wer so etwas tragen möchte, findet es fast ausschließlich auf dem Gebrauchtmarkt. Dazu kommt: Jedes Stück ist ein Einzelstück. Was verkauft ist, lässt sich in der Regel nicht nachbestellen. So bekommt bestehendes Gold ein zweites Leben statt eingeschmolzen zu werden – das ist nachhaltig und ermöglicht faire Preise. Alle Hintergründe dazu unter PreLoved-Goldschmuck; bezahlen können Sie bequem auch in Raten. Fragen zu einem bestimmten Stück beantworten wir gern über die Kontakt-Seite.
PreLoved heißt: Das Stück hatte einen Vorbesitzer – das gilt für unser gesamtes Sortiment. Vintage bedeutet zusätzlich, dass es deutlich älter ist und den Stil seiner Entstehungszeit zeigt.
Im Handel üblicherweise ab etwa hundert Jahren. Feste Normen gibt es dafür nicht, deshalb geben wir zum Alter nur an, was tatsächlich bekannt ist.
Am Stil: Jugendstil um 1900 mit geschwungenen Linien, Art déco in den 1920ern und 30ern mit strenger Geometrie, die 1940er bis 60er mit kräftigen, floralen Formen.
Vor allem Granat, Blutkoralle und Perle sowie die Kamee – ein aus Muschel oder Stein geschnittenes Relief, das als das klassische Vintage-Motiv gilt.
Auf die Öse, die sich über Jahre einschleift, auf handgesetzte Fassungen, die sich lockern können, und auf alte Scharniere und Verschlüsse. Was sich beheben lässt, wird behoben.
In der Regel nicht. Jeder Vintage-Anhänger ist ein Einzelstück; was verkauft ist, lässt sich meist nicht noch einmal beschaffen.