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Perlen-Anhänger aus Gold – organisch gewachsen

Eine Perle ist kein Mineral, sondern organisch gewachsen: Sie entsteht im Inneren einer Muschel oder Auster, Schicht für Schicht aus Perlmutt. Das macht sie weich und empfindlich – und zugleich zu einem der wenigen Schmuckmaterialien mit eigenem, weichem Schimmer statt Funkeln. Als Anhänger werden gern tropfenförmige Perlen verwendet, weil ihre Form der Hängerichtung folgt. Bei PREMIUM Goldschmuck finden Sie Perlen-Anhänger in 585 und 750 Gold, jedes Stück ein geprüftes PreLoved-Unikat und ohne Kette geliefert.

Perlen-Anhänger bei PREMIUM Goldschmuck

  • Echte Perlen – die Art steht bei jedem Produkt
  • Härte 2,5 bis 4,5 – das weichste Material neben Koralle
  • Verbindung geprüft – Perlen sitzen meist auf einem Stift, nicht in Kräppchen
  • 585 & 750 – ohne Kette geliefert, jedes Stück ein Unikat

Perlen in anderen Schmuckstücken

Perlenketten

Mehrere Perlen auf einem Faden – die klassische Form.

Als Ohrringe

Am Ohr besonders gut aufgehoben – dort stößt nichts an.

Als Ring

Schön, aber am Finger am stärksten beansprucht.

Korallen

Ebenfalls organisch gewachsen und ebenso weich.

Alle Steinarten

Die Übersicht aller 13 Steine im Anhänger-Sortiment.

Merkregel: Perlen legt man als Letztes an und als Erstes ab. Parfum, Haarspray und Creme greifen die Oberfläche an; danach angelegt, kommt die Perle damit gar nicht erst in Berührung.





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Wie eine Perle entsteht

Perlen wachsen im Inneren von Muscheln und Austern. Gerät ein Fremdkörper in das Weichtier, umschließt es ihn mit dünnen Schichten Perlmutt – demselben Material, mit dem auch die Schaleninnenseite ausgekleidet ist. Über Jahre entsteht so eine Perle. Diese Schichtung erklärt den charakteristischen Schimmer: Licht dringt in die obersten Lagen ein, wird zwischen ihnen mehrfach gebrochen und tritt weich wieder aus. Ein facettierter Stein funkelt; eine Perle leuchtet. Genau deshalb wird sie nie geschliffen, sondern so verarbeitet, wie sie gewachsen ist. Hintergründe zu allen Materialien finden Sie unter Gold & Edelsteine.

Zuchtperle oder Naturperle?

Naturperle

Ohne menschliches Zutun entstanden. Sehr selten und entsprechend teuer.

Zuchtperle

Der Kern wird eingesetzt, das Perlmutt bildet das Tier selbst. Echte Perle.

Imitation

Beschichtete Glas- oder Kunststoffkugel – kein Perlmutt, keine Perle.

Der Unterschied wird oft missverstanden. Eine Zuchtperle ist eine echte Perle: Der Mensch setzt lediglich den Kern ein, das Perlmutt bildet das Tier vollständig selbst. Seit den 1920er-Jahren stammt praktisch der gesamte Schmuckbestand aus Zucht – echte Naturperlen sind so selten, dass sie fast nur noch in historischen Stücken und auf Auktionen vorkommen. Eine Imitation dagegen ist etwas ganz anderes: eine Glas- oder Kunststoffkugel mit einer Beschichtung, ohne gewachsenes Perlmutt. Was bei einem Stück vorliegt, geben wir beim Produkt an.

Die Verbindung: der Punkt, auf den es beim Anhänger ankommt

Hier unterscheidet sich ein Perlen-Anhänger von jedem anderen Stein in unserem Sortiment. Ein Farbstein wird von Kräppchen oder einer Zarge gehalten – also mechanisch, von Metall umschlossen. Eine Perle dagegen wird angebohrt und auf einen Stift gesteckt, der in die Bohrung eingeklebt wird. Das ist kein Mangel, sondern die einzig sinnvolle Lösung: Kräppchen würden die weiche Oberfläche beschädigen.

Daraus folgt aber ein eigenes Verschleißbild. Die Klebeverbindung altert – sie kann durch Feuchtigkeit, Kosmetik und Temperaturwechsel spröde werden, und dann sitzt die Perle irgendwann locker. Bei einem gebrauchten Stück ist das die erste Stelle, die wir prüfen: Sitzt die Perle fest, lässt sie sich drehen, ist der Stift gerade? Eine gelockerte Perle lässt sich neu setzen; das machen unsere Goldschmiede, bevor der Anhänger in die Kollektion kommt. Mehr dazu unter Qualität & Prüfung.

Formen und Farben

Perlen wachsen selten vollkommen rund. Für einen Anhänger sind gerade die abweichenden Formen interessant: Eine Tropfenperle folgt der Hängerichtung und wirkt dadurch ruhiger als eine Kugel, und eine Barockperle mit ihrer unregelmäßigen Form macht jedes Stück unverwechselbar. Vollkommen runde Perlen findet man häufiger in Perlenketten, wo die Gleichmäßigkeit den Reiz ausmacht. Farblich reicht die Palette von Weiß und Creme über zarte Rosatöne bis zu Grau und fast Schwarz; auch ein leichter Grund- oder Überton gehört zum natürlichen Material.

Pflege: Perlen sind Verbrauchsmaterial mit langem Atem

Mit einer Mohshärte von 2,5 bis 4,5 ist die Perle das weichste Material in unserem Sortiment – noch weicher als Koralle. Dazu kommt, dass Perlmutt aus Kalk besteht und damit auf Säuren reagiert. Vier Punkte genügen, damit eine Perle ihren Schimmer behält:

  • Zuletzt anlegen, zuerst ablegen. Parfum, Haarspray, Creme und Make-up greifen die Oberfläche an – erst fertig anziehen, dann den Schmuck.
  • Kein Ultraschall, keine Reiniger, keine Seife. Nach dem Tragen mit einem weichen, allenfalls leicht feuchten Tuch abwischen, danach trocknen lassen.
  • Getrennt aufbewahren. Fast jeder andere Stein zerkratzt eine Perle; sie gehört in ein eigenes Fächlein oder ein weiches Beutelchen.
  • Nicht luftdicht wegschließen. Perlmutt enthält etwas Feuchtigkeit. Sehr trockene Lagerung über Jahre lässt es spröde werden – regelmäßiges Tragen tut einer Perle tatsächlich gut.

Auch starkes, direktes Sonnenlicht meiden Sie besser. Mehr in der Schmuckpflege und unter Gold reinigen.

Am Hals besser aufgehoben als am Finger

Aus der Weichheit folgt eine klare Empfehlung. Ein Perlenring ist schön, aber die Hand kommt den ganzen Tag gegen etwas – bei Härte 3 hinterlässt das rasch matte Stellen. Ein Anhänger hängt frei und berührt kaum eine harte Oberfläche; noch geschonter sitzt eine Perle als Ohrring. Wer eine Perle als Anhänger trägt, sollte sie nur vor dem Umziehen ablegen, damit sie sich nicht in Stoff verhakt, und beim Sport abnehmen – Schweiß wirkt auf die Oberfläche ein. Auch als Armband ist eine Perle stärker beansprucht als am Hals.

Gold, Fassung & die passende Kette

Perlen werden sowohl in Gelbgold als auch in Weißgold gefasst – hier gibt es keine feste Regel: Gelbgold wärmt cremefarbene Perlen zusätzlich, Weißgold lässt kühle, weiße Perlen klarer wirken. Wir führen 585 (14 Karat) und 750 (18 Karat). Weil unsere Anhänger ohne Kette geliefert werden, wählen Sie die Kette selbst – zu einer einzelnen Perle passt ein feines Kettchen besonders gut, weitere Modelle finden Sie bei den Goldketten. Auf Anfrage kürzen oder verlängern wir eine Kette. Mehr im Ratgeber zu Goldarten & Karat. Platin führen wir nicht – die Fassung ist immer echtes Gold.

Perlen in der Geschichte

Perlen gehören zu den ältesten bekannten Schmuckmaterialien überhaupt – sie mussten weder geschliffen noch poliert werden, um zu wirken, und waren damit lange vor der Edelsteinbearbeitung begehrt. Bei ägyptischen und mittelamerikanischen Ausgrabungen wurde Perlenschmuck gefunden, und im römischen Reich galten Perlen als Zeichen von Rang und Vermögen. Bis ins frühe 20. Jahrhundert war eine Perlenkette eines der teuersten Schmuckstücke, die man besitzen konnte – erst die Zuchtperle machte Perlenschmuck breiter zugänglich. Ältere Arbeiten finden Sie unter unseren Vintage-Anhängern.

Echtes Gold: Prüfzeichen statt Zertifikat

Ein pauschales „Echtheitszertifikat“ für Goldschmuck gibt es nicht. Echtes Gold trägt stattdessen ein eingeschlagenes Prüfzeichen – den Feingehaltsstempel 585 oder 750, bei einem Anhänger meist an der Öse oder auf der Kappe über der Perle. Unsere Anhänger sind so gestempelt und werden zusätzlich fachmännisch geprüft. Woran Sie echtes Gold auch selbst erkennen, lesen Sie unter Echtes Gold erkennen. Bei der Perle achten wir darauf, gewachsenes Perlmutt von beschichteten Imitationen zu unterscheiden – echte Perlen zeigen feine Unregelmäßigkeiten in Form und Oberfläche, makellos gleichmäßige Kugeln sind ein Warnsignal.

PreLoved-Qualität bei PREMIUM Goldschmuck

Jeder Perlen-Anhänger ist ein PreLoved-Unikat: bereits getragen, dann geprüft, schonend gereinigt und bei Bedarf aufgearbeitet – wobei wir bei der Perle selbst bewusst zurückhaltend vorgehen, weil jede Politur Perlmutt abträgt. Kontrolliert werden vor allem der Sitz der Perle und die Öse. So bekommt bestehendes Material ein zweites Leben, das ist nachhaltig und ermöglicht faire Preise. Bezahlen können Sie bequem auch in Raten. Fragen zu Farbe, Größe oder Zustand einer bestimmten Perle beantworten wir gern über die Kontakt-Seite.

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Häufige Fragen zu Perlen-Anhängern

Ist eine Zuchtperle eine echte Perle?

Ja. Der Mensch setzt nur den Kern ein; das Perlmutt bildet das Tier selbst. Seit den 1920er-Jahren stammt praktisch der gesamte Perlenschmuck aus Zucht.

Wie ist die Perle am Anhänger befestigt?

Meist wird sie angebohrt und auf einen Stift geklebt – anders als Farbsteine, die von Kräppchen gehalten werden. Kräppchen würden die weiche Oberfläche beschädigen.

Was tun, wenn die Perle wackelt?

Dann ist die Klebeverbindung gealtert. Das lässt sich neu setzen; wir prüfen den Sitz bei jedem Stück, bevor es in die Kollektion kommt.

Wie pflege ich eine Perle?

Zuletzt anlegen und zuerst ablegen, nach dem Tragen mit einem weichen Tuch abwischen. Kein Ultraschall, keine Reiniger, keine Seife – und getrennt von härteren Steinen aufbewahren.

Warum soll ich Perlen regelmäßig tragen?

Perlmutt enthält etwas Feuchtigkeit. Jahrelang trocken weggeschlossen kann es spröde werden – gelegentliches Tragen wirkt dem entgegen.

Sind das neue oder PreLoved Anhänger?

Es handelt sich um PreLoved, also bereits getragene Anhänger – jeweils ein Unikat. Jeder wird einzeln geprüft, schonend gereinigt und bei Bedarf fachgerecht aufgearbeitet.