Goldarten & Karat
Auf einen Blick: Karat gibt an, wie viele von 24 Teilen einer Legierung aus reinem Gold bestehen. 18 Karat sind 750er Gold (75,0 % Feingold), 14 Karat sind 585er Gold (58,5 %), 24 Karat sind 999er Feingold (99,9 %). Im deutschsprachigen Raum wird nicht in Karat gestempelt, sondern in Tausendteilen: 333, 375, 585, 750, 916 oder 999. Beide Angaben beschreiben also dasselbe. Je höher der Feingehalt, desto wärmer der Goldton und desto weicher das Material — 585 gilt als bester Kompromiss aus Farbe, Härte und Preis.
Karat, Feingehalt und Punzierung: die Umrechnungstabelle
Diese Tabelle löst die meisten Unsicherheiten beim Schmuckkauf in einem Blick. Links steht der Stempel, den Sie tatsächlich auf dem Schmuckstück finden, rechts die Eigenschaften, die daraus folgen.
| Punzierung | Karat | Feingoldanteil | Härte | Farbton | Typisch für |
|---|---|---|---|---|---|
| 333 | 8 kt | 33,3 % | hart, robust | blass, kühl | ältere deutsche Serienware, Alltagsschmuck |
| 375 | 9 kt | 37,5 % | hart | hell | britische und deutsche Stücke, feine Ketten |
| 585 | 14 kt | 58,5 % | ausgewogen | volles Goldgelb | der europäische Standard für Trauringe und Alltagsschmuck |
| 750 | 18 kt | 75,0 % | weicher | satt, warm | hochwertiger Schmuck, italienische Ketten, Steinfassungen |
| 833 | 20 kt | 83,3 % | weich | kräftig gelb | seltene Sonderlegierung, meist außereuropäisch |
| 916 | 22 kt | 91,6 % | sehr weich | tief orangegelb | arabischer und indischer Schmuck, Anlagestücke |
| 999 | 24 kt | 99,9 % | sehr weich, verformbar | intensiv gelb | Barren, Münzen, Ketten ohne mechanische Belastung |
Praxistipp: Die Karatzahl sagt nichts über die Verarbeitungsqualität aus. Ein sauber gearbeitetes 585er Armband hält im Alltag oft länger als ein dünn ausgeführtes 750er Stück — entscheidend sind Gliederstärke, Verschluss und Fassung. Wir prüfen jedes Schmuckstück vor dem Verkauf genau darauf.
Was bedeutet Karat bei Gold?
Karat ist ein Verhältnismaß: Es teilt eine Legierung gedanklich in 24 gleiche Teile. Bei 18 Karat bestehen 18 dieser 24 Teile aus reinem Gold, also 75 Prozent. Bei 14 Karat sind es 14 von 24 Teilen, also 58,5 Prozent.
Der Feingehalt beschreibt exakt dasselbe, nur in Tausendteilen: 750 von 1.000 Teilen sind Feingold. Diese Schreibweise ist im deutschsprachigen Raum verbindlich und steht deshalb auf der Punzierung.
Der verbleibende Anteil heißt Zuschlag und besteht meist aus Silber, Kupfer, Zink, Palladium oder Nickel. Er ist kein Füllstoff, sondern bestimmt Härte, Farbe und Anlaufverhalten. Reines Gold ließe sich mit dem Fingernagel verformen und wäre für Ringschienen oder Verschlüsse unbrauchbar.
Nicht verwechseln: Das Karat bei Edelsteinen ist eine Gewichtseinheit (1 Karat = 0,2 Gramm) und hat mit dem Feingehalt von Gold nichts zu tun. Ein „0,25 Karat Diamant“ in einem 585er Ring beschreibt den Stein, nicht das Gold. Mehr dazu unter Gold und Edelsteine.
Karat-Angaben richtig lesen — die häufigsten Irrtümer
Jede Karatzahl hat genau eine Entsprechung im Feingehalt. Diese drei Paare decken fast alle Fälle ab:
- 14 Karat = 585 = 58,5 % Feingold
- 18 Karat = 750 = 75,0 % Feingold
- 24 Karat = 999 = 99,9 % Feingold
Angaben wie „18 Karat 750“ oder „24 Karat 999“ sind deshalb keine Zusatzinformation, sondern dieselbe Zahl zweimal — die eine in Karat, die andere in Tausendteilen. Beides zusammen zu lesen ist also richtig, nur eben doppelt gemoppelt.
Kombinationen wie „18 Karat 585“ oder „24 Karat 585“ dagegen widersprechen sich: Ein Stück kann nicht gleichzeitig 58,5 und 75,0 Prozent Feingold enthalten. Wer solche Angaben findet, hat in aller Regel eines von drei Dingen vor sich:
- eine Verwechslung der beiden Systeme — das Stück ist entweder 585 oder 750, nicht beides;
- eine Reparatur: ein nachträglich ergänztes Kettenglied, eine ausgetauschte Öse oder ein neuer Verschluss in abweichender Legierung;
- eine Sammelangabe im Set, bei dem Kette und Anhänger unterschiedliche Feingehalte haben.
Ebenfalls dieselbe Legierung, nur anders geschrieben: 18k, 18kt, 18 ct, 750/000 und 0,750. Die englische Schreibweise „carat“ meint bei Gold ebenfalls den Feingehalt, nicht das Steingewicht.
Wenn Sie bereits wissen, welche Legierung Sie suchen, führen diese Übersichten am schnellsten zum Ziel.
Die Goldlegierungen im Einzelnen
333er Gold (8 Karat)
Ein Drittel Feingold, hoher Kupfer- und Silberanteil. Preiswert und mechanisch belastbar, läuft dafür deutlich schneller an und wirkt farblich blasser. In Deutschland lange verbreitet, in vielen Ländern gar nicht als Gold zugelassen.
333er Ringe ansehen375er Gold (9 Karat)
Etwas höherer Feingoldanteil als 333, ähnliches Verhalten. Sie finden diese Punzierung häufig bei älteren britischen Stücken und bei filigranen Ketten, bei denen Stabilität wichtiger ist als der Goldton.
375er Ringe ansehen585er Gold (14 Karat)
Die meistverkaufte Legierung Europas. Farblich bereits ein volles Goldgelb, gleichzeitig hart genug für Ringschienen, Ösen und Verschlüsse. Für täglich getragenen Schmuck ist das die vernünftigste Wahl.
Anhänger in 14 Karat750er Gold (18 Karat)
Drei Viertel Feingold. Der Farbton ist deutlich wärmer und satter, das Material weicher — Fassungen lassen sich präziser arbeiten, Kanten nutzen sich aber schneller ab. Der Standard für gehobenen Schmuck.
750er Armbänder ansehen833er und 916er Gold (20 und 22 Karat)
Im arabischen und südasiatischen Raum üblich, in Mitteleuropa selten. Sehr weich, sehr intensiv in der Farbe. Für Ringe mit Steinbesatz kaum geeignet, für schwere Ketten und Anlagestücke dagegen typisch.
Goldbarren-Ketten999er Gold (24 Karat)
Feingold ohne nennenswerten Zuschlag. Es verfärbt sich nicht und läuft nicht an, verkratzt und verbiegt sich aber sehr leicht. Sinnvoll bei Ketten und Barren, ungeeignet für Ringe mit Steinbesatz.
24 Karat Goldschmuck24 Karat Gold: 999er Feingold im Detail
24 Karat ist die höchste Stufe: 999er Gold besteht zu 99,9 Prozent aus reinem Gold. Ein Zuschlag ist praktisch nicht vorhanden, und genau das erklärt sowohl die Vorzüge als auch die Grenzen dieses Materials.
Was für 24 Karat spricht: Der Farbton ist unverwechselbar — ein tiefes, warmes Gelb, das keine 750er Legierung erreicht. Feingold läuft nicht an, oxidiert nicht und reagiert nicht auf Schweiß, Kosmetik oder Chlor. Für empfindliche Haut ist es damit die verträglichste Variante überhaupt. Und der Materialwert entspricht nahezu eins zu eins dem Goldpreis.
Was dagegen spricht: Feingold ist außerordentlich weich. Ein Ring kann sich beim festen Zugreifen verformen, Kanten runden sich ab, und Krappen geben nach, sodass Steine nicht dauerhaft halten. Deshalb wird 24 Karat vor allem zu Ketten mit kompakten Gliedern, zu Anhängern, Barren und Münzen verarbeitet — nicht zu Ringen oder filigranen Fassungen.
Nicht dasselbe: „24 Karat vergoldet“ beschreibt kein Feingold, sondern eine hauchdünne Goldauflage auf einem Trägermetall. Der Feingehalt der Auflage mag 999 sein, das Schmuckstück selbst besteht es aber nicht. Achten Sie auf Zusätze wie „vergoldet“, „Doublé“ oder „gold plated“ — echtes 999er Gold trägt ausschließlich die Punzierung 999 oder 24 kt.
Bei Feingold entscheidet die Form über die Haltbarkeit: kompakte Kettenglieder und flache Anhänger vertragen das weiche Material deutlich besser als schmale Ringschienen.
Gelbgold, Weißgold und Roségold
Die Farbe entsteht nicht durch das Gold selbst, sondern durch den Zuschlag. Der Feingehalt bleibt dabei identisch: 585er Weißgold und 585er Gelbgold enthalten beide 58,5 Prozent Feingold.
| Farbe | Zuschlag | Besonderheit im Alltag |
|---|---|---|
| Gelbgold | Silber und Kupfer zu etwa gleichen Teilen | Farbstabil, unproblematisch in der Pflege |
| Weißgold | Palladium, Silber, teils Nickel | Meist rhodiniert; die Rhodinierung nutzt sich nach Jahren ab und schimmert dann leicht gelblich durch |
| Roségold | hoher Kupferanteil | Je höher der Kupferanteil, desto kräftiger das Rot — und desto eher zeigt sich Anlaufen |
| Bicolor / Tricolor | zwei oder drei Legierungen kombiniert | Übergänge sind Lötstellen; beim Kauf auf saubere Fügung achten |
Weißgold ist der einzige Farbton mit einem echten Wartungsthema. Die dünne Rhodiumschicht auf der Oberfläche lässt sich beim Goldschmied für wenig Geld erneuern; das Grundmaterial bleibt unverändert. Wie Sie den Glanz bis dahin erhalten, lesen Sie unter Gold richtig reinigen.
Roségold wirkt auf warmen Hauttönen besonders stimmig, Weißgold auf kühlen. Gelbgold passt praktisch immer.
Punzierung in Deutschland, Österreich und der Schweiz
Die Punzierung ist der eingeschlagene Stempel, der den Feingehalt ausweist. Sie sitzt bei Ringen innen in der Schiene, bei Ketten und Armbändern am Verschluss oder auf einem kleinen Anhängeplättchen, bei Ohrringen auf dem Stecker oder Bügel.
- Deutschland: Die Punzierung ist gesetzlich nicht vorgeschrieben, in der Praxis aber Standard. Wer stempelt, muss korrekt stempeln — die Angabe ist verbindlich. Häufig steht neben der Zahl eine Herstellermarke.
- Österreich: Historisch gilt hier die amtliche Punzierung. Auf älteren Stücken finden Sie neben dem Feingehalt Punzen des Punzierungsamtes, teils mit Buchstaben- oder Kopfmarken, die eine zeitliche Einordnung erlauben.
- Schweiz: Die Edelmetallkontrolle ist streng geregelt; verbreitet sind Angaben in Tausendteilen zusammen mit einer Verantwortlichkeitsmarke des Herstellers.
Bei PreLoved Schmuck ist die Punzierung manchmal durch jahrelanges Tragen abgerieben. Das macht ein Stück nicht wertlos — der Feingehalt lässt sich mit dem Prüfstein oder per Röntgenfluoreszenz zweifelsfrei bestimmen. Welche Verfahren sich zu Hause eignen und welche nicht, erklären wir unter Echtes Gold erkennen.
Welche Goldlegierung passt zu Ihnen?
Schnellauswahl — nach dem, was Sie mit dem Stück vorhaben:
- Täglich tragen, auch bei der Arbeit: 585. Bester Kompromiss aus Farbe und Widerstandsfähigkeit.
- Ring mit Edelstein oder Diamant: 585 oder 750. Bei 750 sitzen die Krappen präziser, bei 585 halten sie mechanisch länger.
- Erbstück oder besonderer Anlass: 750. Der wärmere Ton macht den Unterschied sichtbar.
- Schmales Budget, robuste Optik: 333 oder 375 — mit dem Hinweis, dass beide schneller anlaufen und häufiger gereinigt werden wollen.
- Wertaufbewahrung im Vordergrund: 916 oder 999, aber nur bei Stücken ohne mechanische Belastung.
- Empfindliche Haut oder Nickelallergie: 750 oder 999 wählen, oder Weißgold mit Palladium statt Nickel.
Passt die Ringgröße noch nicht dazu: unter Ringgröße richtig messen finden Sie eine Anleitung mit Umrechnungstabelle. Wie Sie den Glanz Ihrer Legierung dauerhaft erhalten, steht unter Schmuckpflege im Alltag.
- Jedes Schmuckstück wird vor dem Verkauf auf Feingehalt, Fassungen und Verschlüsse geprüft — so gehen wir dabei vor.
- Unser Sortiment besteht aus geprüftem PreLoved Goldschmuck mit dokumentierter Legierung.
- Was unsere Kundinnen und Kunden über Beratung und Qualität schreiben, lesen Sie in den Bewertungen.
Häufige Fragen zu Goldarten und Karat
Was bedeutet 18 Karat bei Gold?
18 Karat bedeutet, dass 18 von 24 Teilen der Legierung aus reinem Gold bestehen — das entspricht 75,0 Prozent Feingold und der Punzierung 750. Die restlichen 25 Prozent bestehen je nach gewünschter Farbe aus Silber, Kupfer oder Palladium. Im deutschsprachigen Raum finden Sie deshalb auf dem Schmuckstück fast immer die Zahl 750 eingeschlagen und nicht die Angabe „18k“. 750er Gold hat einen deutlich wärmeren, satteren Farbton als 585er Gold, ist aber auch weicher: Ringschienen und Kettenglieder nutzen sich bei täglichem Tragen etwas schneller ab. Für Schmuck, der nicht permanent mechanisch belastet wird, ist es die schönere Wahl.
Ist 585 Gold echtes Gold?
Ja. 585er Gold ist echtes Gold mit einem Feingoldanteil von 58,5 Prozent, was 14 Karat entspricht. Es ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz die mit Abstand verbreitetste Legierung für Trauringe, Ketten und Armbänder. Der Zuschlag aus Silber und Kupfer ist kein Qualitätsmangel, sondern technisch notwendig: Reines Gold wäre für Ringschienen, Ösen und Verschlüsse viel zu weich. Ein 585er Stück behält seinen Goldton dauerhaft, läuft kaum an und verträgt Alltagsbelastung deutlich besser als 750er Gold. Ob Ihr Stück tatsächlich 585 ist, verrät die Punzierung — und im Zweifel eine fachliche Prüfung, wie wir sie bei jedem Schmuckstück durchführen.
Was ist der Unterschied zwischen 585 und 750 Gold?
Der Unterschied liegt im Feingoldanteil: 585er Gold enthält 58,5 Prozent reines Gold (14 Karat), 750er Gold 75,0 Prozent (18 Karat). Daraus ergeben sich drei praktische Folgen. Erstens die Farbe: 750 wirkt wärmer und satter, 585 etwas heller. Zweitens die Härte: 585 ist widerstandsfähiger und damit für täglich getragene Ringe und Armbänder besser geeignet. Drittens der Preis, der bei 750 dem höheren Goldanteil entsprechend spürbar über dem von 585 liegt. Beide Legierungen sind vollwertiges Gold — die Wahl ist keine Qualitätsfrage, sondern eine Frage von Einsatzzweck und Budget.
Was ist 24 Karat Gold — und warum gibt es kaum Ringe daraus?
24 Karat entspricht 999er Feingold mit 99,9 Prozent Goldanteil. Es läuft nicht an, verfärbt sich nicht und ist für empfindliche Haut die verträglichste Variante, weil praktisch keine Zuschlagmetalle enthalten sind. Zugleich ist es so weich, dass sich ein Ring beim festen Zugreifen verformen kann und Kanten sich innerhalb weniger Wochen abrunden. Steine halten in Feingold nicht dauerhaft, weil die Krappen nachgeben. Deshalb wird 999er Gold vor allem zu Ketten mit kompakten Gliedern, zu Anhängern, Barren und Münzen verarbeitet. Welche Formen sich dafür eignen, zeigt unser Sortiment in 999er Feingold.
Gibt es 20 Karat Gold?
Ja, 20 Karat entspricht der Punzierung 833 und damit 83,3 Prozent Feingold. In Mitteleuropa ist diese Legierung sehr selten; sie stammt meist aus dem Nahen Osten, Südasien oder Nordafrika, wo hohe Feingehalte traditionell bevorzugt werden. Farblich liegt 833er Gold zwischen 750 und 916: kräftiger und wärmer als der europäische Standard, aber noch nicht so intensiv wie Feingold. Mechanisch ist es bereits deutlich weicher als 750er Gold und eignet sich daher besser für Ketten und Anhänger als für Ringe. Wer ein Stück mit dem Stempel 833 besitzt, hat also kein Mischprodukt, sondern eine regulär anerkannte Goldlegierung.
Woran erkenne ich, welche Goldlegierung mein Schmuckstück hat?
Suchen Sie zuerst die Punzierung: bei Ringen innen in der Schiene, bei Ketten und Armbändern am Verschluss oder auf einem kleinen Plättchen daneben, bei Ohrringen auf Stecker oder Bügel. Eine Lupe mit zehnfacher Vergrößerung reicht dafür meist aus. Eine dreistellige Zahl wie 333, 585 oder 750 gibt den Feingehalt in Tausendteilen an. Fehlt der Stempel oder ist er abgerieben, was bei getragenen Vintage-Stücken normal ist, hilft nur eine fachliche Prüfung mit Prüfstein oder Röntgenfluoreszenz. Hausmittel wie Magnet- oder Bissproben liefern keine verlässlichen Werte — welche Prüfverfahren wirklich taugen, lesen Sie auf unserer Seite dazu.
Läuft Gold mit niedrigem Feingehalt an?
Ja, und das ist normal. Nicht das Gold selbst reagiert, sondern der Zuschlag: Kupfer und Silber verbinden sich mit Schwefelverbindungen aus Luft, Schweiß, Kosmetik und Reinigungsmitteln. Bei 333er Gold macht dieser Anteil zwei Drittel des Materials aus, entsprechend deutlich zeigt sich mit der Zeit ein dunkler oder rötlicher Belag. Bei 585 tritt der Effekt merklich schwächer auf, bei 750 kaum noch, bei 999 gar nicht. Ein lauwarmes Bad mit mildem Spülmittel und ein weiches Tuch entfernen den Belag zuverlässig; weitere Anleitungen finden Sie in unserem Bereich Schmuckpflege & Wissen.
Fazit: Karat und Feingehalt sind zwei Schreibweisen für dieselbe Angabe — 18 Karat sind 750er Gold, 14 Karat sind 585er Gold, 24 Karat sind 999er Feingold. Ein höherer Feingehalt bedeutet einen wärmeren Farbton und einen höheren Materialwert, gleichzeitig aber ein weicheres Metall. Für täglich getragenen Schmuck ist 585 die praktischste Wahl, für besondere Stücke 750, für Ketten und Anhänger mit maximalem Goldanteil 999. Entscheidend bleibt am Ende nicht die Zahl allein, sondern wie sauber das Stück gearbeitet und geprüft ist.