Mit Diamant
Der klassische Partner – Weißgold lässt den Stein heller wirken.
Weißgold ist echtes Gold – nur anders legiert. Weil reines Gold gelb ist, entsteht der helle Ton erst durch beigemischtes Silber und Palladium, meist ergänzt durch eine feine Rhodiumschicht. Deshalb wirkt Weißgold kühl und hell und lässt farblose Steine besonders klar erscheinen. Bei PREMIUM Goldschmuck finden Sie Weißgold-Anhänger in 585 und 750, jedes Stück ein geprüftes PreLoved-Unikat und ohne Kette geliefert.
Weißgold-Anhänger bei PREMIUM Goldschmuck
Der klassische Partner – Weißgold lässt den Stein heller wirken.
Kühles Blau vor kühlem Rahmen.
Weißgold kombiniert mit Gelbgold in einem Stück.
Auch das klassische Motiv gibt es in Weißgold.
Die passende Kette in derselben Farbe.
Alle Steinarten, viele davon in Weißgold gefasst.
Gut zu wissen: Weißgold ist weder Silber noch Platin. Silber ist ein anderes, deutlich günstigeres Metall, das anläuft; Platin ist ein eigenes Edelmetall, das wir nicht führen. Weißgold dagegen trägt denselben Feingehaltsstempel wie Gelbgold – 585 oder 750.
Weißgold ist auch nach dem Legieren nie reinweiß; es behält einen leicht gräulichen Grundton. Den strahlend hellen Look erzeugt eine hauchdünne Schicht Rhodium, die galvanisch aufgebracht wird. Diese Schicht nutzt sich durch Reibung ab – und genau hier liegt der entscheidende Unterschied zwischen den Schmuckarten:
Ständiger Kontakt mit allem. Rhodinierung ist regelmäßiges Thema.
Hängt frei, berührt kaum etwas. Die Schicht hält deutlich länger.
Wer Weißgold möchte, hat als Anhänger am wenigsten Aufwand damit.
Ein Weißgoldring wird beim Tragen dauernd beansprucht – an der Innenseite durch den Finger, außen durch alles, was die Hand berührt. Dort ist eine Auffrischung der Rhodinierung ein wiederkehrender Wartungspunkt. Ein Anhänger dagegen hängt frei vor der Brust und kommt im Alltag gegen fast nichts. Die Schicht bleibt entsprechend lange intakt; bei vielen älteren Stücken ist sie noch weitgehend geschlossen. Wo sie nachgelassen hat, arbeiten unsere Goldschmiede sie neu auf, bevor der Anhänger in die Kollektion kommt. Mehr dazu unter Qualität & Prüfung.
Es gibt einen sachlichen Grund, warum Diamanten so häufig in Weißgold gefasst werden, und er hat nichts mit Mode zu tun. Ein farbloser Stein nimmt die Farbe seiner Umgebung auf: In einer gelbgoldenen Fassung spiegelt sich der warme Ton im Stein und lässt ihn eine Spur gelblicher erscheinen, als er tatsächlich ist. Ein kühler, heller Rahmen bewirkt das Gegenteil – derselbe Stein wirkt weißer und klarer.
Dasselbe gilt für kühle Farbsteine: Ein blauer Saphir oder ein Aquamarin gewinnt in Weißgold an Klarheit. Warme Steine wie Citrin, Karneol oder Granat kommen dagegen in Gelbgold besser zur Geltung, weil sich die Wärme gegenseitig verstärkt. Welche Steine wir führen, sehen Sie in der Übersicht der Edelstein-Anhänger.
Gold ist von Natur aus gelb. Weißgold entsteht durch die Legierung: Dem Feingold werden hellende Metalle beigemischt, heute vor allem Palladium und Silber. Der Goldanteil bleibt dabei unverändert – 585er Weißgold enthält genauso 58,5 Prozent Feingold wie 585er Gelbgold, und es trägt denselben Stempel. Weißgold ist also weder Silber (ein anderes, günstigeres Metall, das anläuft) noch Platin (ein eigenes Edelmetall, das wir nicht führen). Ausführlich steht das im Ratgeber zu Goldarten & Karat.
Eine Feinheit gilt beim Feingehalt: Je höher der Goldanteil, desto mehr gelbes Feingold steckt in der Legierung – 750er Weißgold ist unrhodiniert deshalb wärmer als 585er. Sichtbar wird das erst, wenn die Rhodiumschicht nachlässt.
Früher wurde Weißgold häufig mit Nickel gehellt, das bei manchen Menschen Hautreaktionen auslöst; heute ist die Nickelabgabe bei Schmuck gesetzlich geregelt und moderne Legierungen setzen überwiegend auf Palladium. Bei einem älteren Stück lässt sich die Zusammensetzung im Nachhinein nicht mehr feststellen – wir machen dazu deshalb keine Angaben.
Für die Praxis ist allerdings relevant, wo ein Schmuckstück sitzt. Ein Ring umschließt den Finger dauerhaft, ein Ohrstecker steckt im Ohrläppchen – beides bedeutet permanenten Hautkontakt. Ein Anhänger liegt lockerer auf, bewegt sich und wird meist über Kleidung getragen. Zusammen mit der Rhodiumschicht, die eine zusätzliche Trennlage bildet, ist er für empfindliche Haut die unproblematischste Form. Bei bekannter Nickelallergie fragen Sie im Zweifel vorab an – wir helfen gern über die Kontakt-Seite weiter.
Weil unsere Anhänger ohne Kette geliefert werden, wählen Sie beides frei. Bei einfarbigem Weißgold gilt die einfache Regel: gleiche Farbe zu gleicher Farbe. Eine gelbgoldene Kette setzt einen Kontrast, der bei einem durchgehend hellen Anhänger meist unruhig wirkt. Passende Modelle finden Sie unter den Weißgoldketten, feinere unter Kettchen, die gesamte Auswahl bei den Goldketten. Auf Anfrage kürzen oder verlängern wir eine Kette.
Wer sich nicht festlegen möchte, findet bei den Bicolor-Anhängern Stücke, in denen beide Goldfarben vorkommen – die passen sowohl an eine weiß- als auch an eine gelbgoldene Kette.
Lauwarmes Wasser und ein weiches Tuch genügen. Ein Punkt ist bei Weißgold wichtiger als bei Gelbgold: keine Polierpasten und keine Goldputztücher. Diese sind zum Abtragen von Material gedacht und entfernen genau die dünne Rhodiumschicht, die den hellen Ton ausmacht – sie beschleunigen also, was Sie vermeiden wollen. Ein trockenes Mikrofasertuch reicht völlig. Nehmen Sie den Anhänger beim Sport ab und bewahren Sie ihn getrennt von härteren Steinen auf. Sind Steine gefasst, richten Sie sich zusätzlich nach der jeweiligen Steinart. Mehr in der Schmuckpflege und unter Gold reinigen.
Bei einem Weißgold-Anhänger kommt zur üblichen Kontrolle der Blick auf die Rhodinierung: Ist sie noch gleichmäßig, oder schimmert an Kanten und erhabenen Stellen bereits der wärmere Grundton durch? Wo es sinnvoll ist, wird neu rhodiniert. Dazu kommen die Fassungen, bei denen wir jeden Stein einzeln nachsehen, und die Öse, an der die Kette dauerhaft am Metall reibt und über Jahre eine Kerbe einschleift. Was sich beheben lässt, wird von unseren Goldschmieden behoben; was bleibt, benennen wir.
Ein pauschales „Echtheitszertifikat“ für Goldschmuck gibt es nicht. Echtes Gold trägt stattdessen ein eingeschlagenes Prüfzeichen – den Feingehaltsstempel 585 oder 750, bei einem Anhänger meist auf der Rückseite oder an der Öse. Das gilt für Weißgold genauso wie für Gelbgold: derselbe Stempel, derselbe Goldanteil. Unsere Anhänger sind so gestempelt und werden zusätzlich fachmännisch geprüft. Woran Sie echtes Gold auch selbst erkennen, lesen Sie unter Echtes Gold erkennen. Platin führen wir nicht – was bei uns hell glänzt, ist Weißgold.
Jeder Weißgold-Anhänger ist ein PreLoved-Unikat: bereits getragen, dann von unseren Goldschmieden geprüft, gereinigt und bei Bedarf aufgearbeitet – bei Weißgold gehört dazu, die Rhodinierung zu beurteilen und wo nötig zu erneuern. So bekommt bestehendes Gold ein zweites Leben, das ist nachhaltig und ermöglicht faire Preise. Der Versand ist immer kostenlos, und bezahlen können Sie bequem auch in Raten.
Ja. Der Goldanteil ist derselbe wie bei Gelbgold – 585 bedeutet in beiden Fällen 58,5 Prozent Feingold. Nur die beigemischten Metalle unterscheiden sich.
Deutlich länger. Ein Ring wird beim Tragen ständig beansprucht, ein Anhänger hängt frei und berührt kaum etwas. Die Schicht bleibt dadurch viel länger geschlossen.
Weil ein farbloser Stein die Farbe seiner Fassung aufnimmt. Gelbgold spiegelt sich warm im Stein, ein kühler Rahmen lässt denselben Stein weißer und klarer erscheinen.
Mit lauwarmem Wasser und einem weichen Tuch. Verzichten Sie auf Polierpasten und Goldputztücher – die tragen genau die Rhodiumschicht ab, die den hellen Ton erzeugt.
Früher häufig, heute überwiegend Palladium; die Nickelabgabe ist gesetzlich geregelt. Bei älteren Stücken lässt sich das nicht mehr feststellen – bei bekannter Allergie fragen Sie bitte vorab an.
Es handelt sich um PreLoved, also bereits getragene Anhänger – jeweils ein Unikat. Jeder wird einzeln geprüft, gereinigt und bei Bedarf fachgerecht aufgearbeitet.