Rubin-Anhänger
Derselbe rote Stein am Hals – ideal als Set.
Rubin und Saphir sind dasselbe Mineral: Korund. Ist es rot, heißt es Rubin – jede andere Farbe heißt Saphir. Mit Härte 9 steht Korund direkt hinter dem Diamanten und gehört damit zu den widerstandsfähigsten Schmucksteinen überhaupt. In unserer Kollektion Edelstein-Ohrringe finden Sie PreLoved Rubin-Ohrringe als Stecker, Creolen oder Hänger – jedes Paar ein Unikat, meist mit Vintage-Charakter, Fassung geprüft und gründlich gereinigt.
Rubin-Ohrringe bei PREMIUM Goldschmuck
Derselbe rote Stein am Hals – ideal als Set.
Der Rubin am Finger – oft mit kleinen Diamanten kombiniert.
Derselbe Korund – in Blau und allen anderen Farben.
Tipp: Ein Rubin ohne jede innere Struktur ist ungewöhnlich. Feine Einschlüsse gehören zu diesem Stein dazu und sind kein Mangel – sie zeigen im Gegenteil, dass er natürlich gewachsen ist. Fragen zu einem bestimmten Paar beantwortet gern unser Kundenservice.
Rubin ist die rote Varietät des Minerals Korund. Chemisch ist das Aluminiumoxid – ein farbloses Material, das seine Farbe erst durch winzige Mengen anderer Elemente bekommt. Beim Rubin ist das Chrom: Je mehr davon eingelagert ist, desto tiefer das Rot. In jeder anderen Farbe heißt dasselbe Mineral Saphir; ein roter und ein blauer Stein sind mineralogisch also dasselbe und unterscheiden sich nur in der Farbe. Hintergründe zu allen Steinarten finden Sie unter Gold & Edelsteine.
Direkt hinter dem Diamanten. Nimmt im Alltag kaum Kratzer an.
Das andere Rot – schön, aber spürbar empfindlicher.
Organisch und weich – braucht deutlich mehr Pflege.
Dieser Unterschied ist praktisch relevant. Ein Rubin verträgt tägliches Tragen ohne besondere Vorsicht, lässt sich problemlos reinigen und behält seine Politur über Jahrzehnte. Bei einem gebrauchten Schmuckstück bedeutet das: Was Sie an einem alten Rubin sehen, ist meist noch der ursprüngliche Schliff – Abnutzung zeigt sich hier viel eher am Gold als am Stein. Wer ein tieferes, dunkleres Rot sucht, findet es beim Granat.
Rubine reichen von hellem Rosarot bis zu tiefem Purpurrot. Für das kräftigste, leicht bläulich unterlegte Rot hat sich im Handel der Begriff Taubenblutrot eingebürgert – eine beschreibende Bezeichnung ohne feste Norm. Wo genau der Rubin aufhört und der rosa Saphir beginnt, ist ebenfalls nicht weltweit einheitlich festgelegt; wir beschreiben die Farbe bei jedem Paar so, wie sie ist. Fast alle natürlichen Rubine enthalten außerdem feine Einschlüsse, oft als seidiger Schimmer sichtbar – kein Fehler, sondern ein Zeichen natürlichen Wachstums. Verbreitet ist zudem das Erhitzen, das Farbe und Klarheit verbessert; das Verfahren ist im Handel seit langem üblich und dauerhaft.
Rubin lässt sich seit Anfang des 20. Jahrhunderts im Labor herstellen, und synthetische Steine wurden seither in großem Umfang verarbeitet. Das war damals kein Betrug, sondern gängige Praxis: In Schmuck aus den 1920er- bis 1970er-Jahren finden sich beide Varianten nebeneinander. Chemisch sind sie identisch; der Unterschied liegt in der Entstehung und im Wert. Weil unsere Ohrringe PreLoved sind und aus verschiedenen Jahrzehnten stammen, stellen wir diese Frage bei jedem Paar – synthetische Steine sind ausdrücklich angegeben. Zur Herkunft eines Steins machen wir dagegen keine Angaben, weil sie sich bei gebrauchtem Schmuck im Nachhinein nicht belegen lässt.
Rubin-Ohrringe führen wir vor allem in 585 (14 Karat) und 750 (18 Karat), gelegentlich auch in 333 oder 375; der Feingehalt steht bei jedem Paar. Gelbgold ist die klassische Fassung und lässt das Rot wärmer wirken; Weißgold setzt einen kühlen Rahmen, vor dem der Stein klarer erscheint – oft kombiniert mit kleinen Diamanten. Mehr im Ratgeber zu Goldarten & Karat.
Rubin ist unkompliziert: lauwarmes Wasser, etwas milde Seife und ein weiches Tuch. Bewahren Sie die Ohrringe trotzdem getrennt auf – ein Stein mit Härte 9 zerkratzt fast alles andere in der Schatulle, von Granat bis Perle. Weil der Stein selbst kaum leidet, gilt unsere Aufmerksamkeit vor dem Verkauf der Fassung: Krappen, Stifte und Verschlüsse werden einzeln kontrolliert; ein kleiner, gelockerter Rubin fällt sonst unbemerkt heraus. Mehr in der Schmuckpflege und unter Qualität & Prüfung. Als Monatsstein gilt Rubin traditionell für den Juli – eine alte Handelskonvention, mit der keine Wirkung verbunden ist.
Ein pauschales „Echtheitszertifikat“ gibt es für Goldschmuck nicht. Echtes Gold trägt stattdessen ein eingeschlagenes Prüfzeichen – den Feingehaltsstempel, bei Ohrringen meist auf dem Stift oder der Innenseite – und wird zusätzlich fachmännisch geprüft. Woran Sie echtes Gold auch selbst erkennen, lesen Sie unter Echtes Gold erkennen.
Jedes Paar ist ein bereits getragenes Unikat, die meisten mit Vintage-Charakter. Beim Rubin ist PreLoved besonders naheliegend, weil der Stein praktisch nicht altert – aufgearbeitet wird das Gold darum herum. Der Versand ist kostenlos.
Nur die Farbe. Beide sind Korund; ist der Stein rot, heißt er Rubin, in allen anderen Farben Saphir. Härte und Aufbau sind identisch.
Kaum. Mit Härte 9 steht Rubin direkt hinter dem Diamanten und eignet sich sehr gut zum täglichen Tragen. Getrennt von weicheren Steinen aufbewahren.
Nein. Fast alle natürlichen Rubine enthalten feine Einschlüsse, oft als seidiger Schimmer sichtbar. Ein völlig makelloser Rubin ist eher ungewöhnlich.
Ja. Synthetische Rubine gibt es seit Anfang des 20. Jahrhunderts, und sie wurden lange verbreitet verarbeitet. Bei uns sind synthetische Steine ausdrücklich angegeben.
Eine Handelsbezeichnung für ein besonders kräftiges, leicht bläulich unterlegtes Rot. Der Begriff ist beschreibend und nicht genormt.
Es handelt sich um PreLoved, also bereits getragene Ohrringe – jeweils ein Unikat, meist im Vintage-Stil. Jedes Paar wird geprüft, gründlich gereinigt und bei Bedarf aufgearbeitet.