Ohrstecker
Ein einzelner Rubin dicht am Ohr – unauffällig und alltagstauglich.
Rubin und Saphir sind dasselbe Mineral: Korund. Ist es rot, heißt es Rubin – jede andere Farbe heißt Saphir. Mit Härte 9 auf der Mohsschen Skala steht Korund direkt hinter dem Diamanten und ist damit einer der widerstandsfähigsten Schmucksteine überhaupt. Bei PREMIUM Goldschmuck finden Sie Rubin-Ohrringe unter den goldenen Ohrringen in 585 und 750, als Stecker, Creolen oder Ohrhänger. Jedes Paar ist ein geprüftes PreLoved-Unikat; Steinart, Feingehalt und Maße sind pro Produkt angegeben.
Rubin-Ohrringe bei PREMIUM Goldschmuck
Ein einzelner Rubin dicht am Ohr – unauffällig und alltagstauglich.
Runde Ringe, teils mit einer Reihe kleiner Rubine besetzt.
In Bewegung fängt der Stein das Licht aus wechselnden Winkeln.
Derselbe Stein, andere Farbe – Korund in Blau statt Rot.
Das andere Rot – dunkler im Ton und deutlich weicher.
Die gesammelte Auswahl aller Ohrringe mit echten Steinen.
Tipp: Ein Rubin ohne jede innere Struktur ist ungewöhnlich. Feine Einschlüsse gehören zu diesem Stein dazu und sind kein Mangel – sie zeigen im Gegenteil, dass er natürlich gewachsen ist.
Rubin ist die rote Varietät des Minerals Korund. Chemisch ist das Aluminiumoxid – ein farbloses Material, das seine Farbe erst durch winzige Mengen anderer Elemente bekommt. Beim Rubin ist das Chrom: Je mehr davon eingelagert ist, desto tiefer das Rot. Genau dasselbe Mineral heißt in jeder anderen Farbe Saphir. Ein blauer und ein roter Stein können also aus demselben Kristall stammen und tragen trotzdem zwei verschiedene Namen – ein Unterschied, den allein die Farbe macht. Hintergründe zu allen Steinarten finden Sie unter Gold & Edelsteine.
Direkt hinter dem Diamanten. Nimmt im Alltag kaum Kratzer an.
Das andere Rot – schön, aber spürbar empfindlicher.
Der weichste Stein im Sortiment, mit entsprechend mehr Pflegebedarf.
Dieser Unterschied ist praktisch relevant. Ein Rubin verträgt tägliches Tragen ohne besondere Vorsicht, lässt sich problemlos reinigen und behält seine Politur über Jahrzehnte. Bei einem gebrauchten Schmuckstück bedeutet das: Was Sie an einem alten Rubin sehen, ist meist noch der ursprüngliche Schliff – Abnutzung zeigt sich hier viel eher am Gold als am Stein.
Rubine reichen von hellem Rosarot bis zu tiefem Purpurrot. Für das kräftigste, leicht bläulich unterlegte Rot hat sich im Handel der Begriff Taubenblutrot eingebürgert – eine beschreibende Bezeichnung ohne feste Norm, die je nach Händler etwas anders ausgelegt wird. Fast alle natürlichen Rubine enthalten außerdem feine Einschlüsse, oft als seidiger Schimmer sichtbar. Sie gelten nicht als Fehler, sondern als Zeichen natürlichen Wachstums; ein völlig makelloser Rubin ist im Gegenteil ungewöhnlich.
Rubin lässt sich seit Anfang des 20. Jahrhunderts im Labor herstellen, und synthetische Steine wurden seither in großem Umfang verarbeitet. Das war damals kein Betrug, sondern gängige Praxis: In Schmuck aus den 1920er- bis 1970er-Jahren finden sich beide Varianten nebeneinander. Chemisch sind sie identisch; der Unterschied liegt in der Entstehung und im Preis. Weil unsere Ohrringe PreLoved sind und aus verschiedenen Jahrzehnten stammen, ist das eine Frage, die wir bei jedem Paar stellen – was verarbeitet ist, geben wir beim Produkt an. Wenn Sie zu einem bestimmten Paar Genaueres wissen möchten, fragen Sie uns über die Kontakt-Seite.
Rubin ist unkompliziert: lauwarmes Wasser, ein weiches Tuch, fertig. Bewahren Sie die Ohrringe trotzdem getrennt auf – ein Stein mit Härte 9 zerkratzt umgekehrt fast alles andere in der Schatulle, von Granat bis Perle. Bei sehr alten Fassungen verzichten wir auf Ultraschall, weil dabei weniger der Stein als die Fassung leidet. Mehr in der Schmuckpflege und unter Gold reinigen. Als Monatsstein gilt Rubin traditionell für den Juli – eine alte Handelskonvention, mit der keine Wirkung verbunden ist.
Wir führen Rubin-Ohrringe in 585 (14 Karat) und 750 (18 Karat). Gelbgold ist die klassische Fassung und lässt das Rot wärmer wirken; Weißgold setzt einen kühlen Rahmen, vor dem der Stein klarer und kälter erscheint. Roségold nähert sich dem Steinton an und lässt Fassung und Rubin ineinander übergehen. Der Goldanteil ist bei allen Farben gleich; unterschiedlich ist nur die Legierung. Mehr im Ratgeber zu Goldarten & Karat.
Ein pauschales „Echtheitszertifikat“ gibt es für Goldschmuck nicht. Echtes Gold trägt stattdessen ein eingeschlagenes Prüfzeichen – den Feingehaltsstempel 585 oder 750, bei Ohrringen meist auf dem Stift oder der Innenseite. Unsere Paare sind so gestempelt und werden zusätzlich fachmännisch geprüft. Platin führen wir nicht – die Fassung ist immer echtes Gold. Denselben Stein finden Sie auch als Anhänger und als Ring.
Jedes Paar ist ein PreLoved-Unikat: bereits getragen, dann geprüft, gereinigt und bei Bedarf aufgearbeitet. Weil der Stein selbst so widerstandsfähig ist, liegt unsere Aufmerksamkeit hier vor allem auf der Fassung: Kräppchen, Stifte und Verschlüsse werden einzeln kontrolliert. So bekommt bestehendes Gold ein zweites Leben, das ist nachhaltig und ermöglicht attraktive Preise. Bezahlen können Sie bequem auch in Raten.
Die rote Varietät des Minerals Korund. Die Farbe entsteht durch eingelagertes Chrom. Dasselbe Mineral heißt in jeder anderen Farbe Saphir.
Nur die Farbe. Beide sind Korund; ist der Stein rot, heißt er Rubin, in allen anderen Farben Saphir. Härte und Aufbau sind identisch.
Kaum. Mit Härte 9 auf der Mohsschen Skala steht Rubin direkt hinter dem Diamanten und eignet sich sehr gut zum täglichen Tragen.
Nein. Fast alle natürlichen Rubine enthalten feine Einschlüsse, oft als seidiger Schimmer sichtbar. Ein völlig makelloser Rubin ist eher ungewöhnlich.
Eine Handelsbezeichnung für ein besonders kräftiges, leicht bläulich unterlegtes Rot. Der Begriff ist beschreibend und nicht genormt.
Es handelt sich um PreLoved, also bereits getragene Ohrringe – jeweils ein Unikat. Jedes Paar wird geprüft, gereinigt und bei Bedarf aufgearbeitet.