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Rubin-Anhänger aus Gold – roter Korund

Rubin und Saphir sind dasselbe Mineral: Korund. Nur die Farbe entscheidet, wie der Stein heißt – roter Korund wird Rubin genannt, jede andere Farbe Saphir. Mit Härte 9 ist er nach dem Diamanten der widerstandsfähigste Stein überhaupt und damit ausgesprochen alltagstauglich. Bei PREMIUM Goldschmuck finden Sie Rubin-Anhänger in 585 und 750 Gold, jedes Stück ein geprüftes PreLoved-Unikat und ohne Kette geliefert.

Rubin-Anhänger bei PREMIUM Goldschmuck

  • Härte 9 – nach dem Diamanten der härteste Stein
  • Meist kleinere Steine – große, klare Rubine sind ausgesprochen selten
  • Einschlüsse sind normal – und ein Hinweis auf einen natürlichen Stein
  • 585 & 750 – ohne Kette geliefert, jedes Stück ein Unikat

Verwandte Steine & Kategorien

Saphir

Derselbe Korund in allen anderen Farben.

Granat

Das erschwinglichere Rot – weicher und meist größer gefasst.

Mit Diamant

Rubin und Diamant werden oft gemeinsam gefasst.

In Weißgold

Der kühle Rahmen lässt das Rot klarer wirken.

Als Ohrringe

Derselbe Stein am Ohr – gut als Set zu tragen.

Alle Steinarten

Die Übersicht aller 13 Steine im Anhänger-Sortiment.

Tipp: Ein völlig makelloser, großer Rubin zum kleinen Preis ist fast immer ein synthetischer Stein. Natürliche Rubine zeigen bei genauem Hinsehen feine Einschlüsse – die sind kein Mangel, sondern ihr Herkunftsnachweis.





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Ein Mineral, zwei Namen

Korund ist ein Aluminiumoxid, das sechseckige Kristalle bildet und in reiner Form farblos wäre. Erst Spurenelemente geben ihm Farbe: Chrom macht ihn rot, Eisen und Titan blau, andere Beimengungen gelb, grün oder orange. Der Handel hat daraus zwei Namen gemacht – der rote Korund heißt Rubin, jede andere Farbe Saphir. Chemisch und physikalisch ist es derselbe Stein mit derselben Härte. Hintergründe zu allen Steinarten finden Sie unter Gold & Edelsteine.

Wo hört Rubin auf und fängt rosa Saphir an?

Das ist die eine Frage, auf die es keine weltweit einheitliche Antwort gibt. Ein tiefroter Stein ist zweifelsfrei ein Rubin, ein blasser rosa Stein ein rosa Saphir – aber dazwischen liegt eine Zone, in der die Einordnung von Land und Handelsbrauch abhängt. In manchen Märkten wird schon ein deutlich helleres Rosarot als Rubin bezeichnet, in anderen erst ein sattes Rot. Weil Rubin der teurere Name ist, lohnt bei hellen Steinen ein genauer Blick. Wir beschreiben die Farbe bei jedem Stück so, wie sie ist, und geben an, welcher Stein gefasst wurde.

Warum Rubine meist klein sind

Selten in Größe

Große, klare Rubine sind seltener als vergleichbare Diamanten.

Folge für den Schmuck

Deshalb sitzen im Anhänger oft mehrere kleine statt eines großen Steins.

Was das bedeutet

Ein kleiner Rubin ist kein Sparmodell, sondern der Normalfall.

Rubin gehört zu den wenigen Steinen, bei denen große, saubere Exemplare noch seltener sind als beim Diamanten – entsprechend steil steigt der Preis mit der Größe. In Schmuck sieht man deshalb meist Steine von wenigen Millimetern, häufig mehrere nebeneinander oder in Kombination mit Diamanten, die den roten Ton umrahmen. Wer eine große rote Fläche möchte, findet sie eher bei Granat – einem anderen Stein mit ähnlicher Farbe, aber deutlich besserer Verfügbarkeit in Größe.

Einschlüsse und Behandlung

Natürliche Rubine enthalten fast immer feine Einschlüsse – winzige Kristalle oder nähnadelartige Strukturen, die beim Wachstum entstanden sind. Anders als bei vielen anderen Steinen gelten sie nicht als Makel, sondern als Nachweis: Ein völlig makelloser, großer und zugleich günstiger Rubin ist so gut wie sicher im Labor gewachsen. Synthetische Rubine gibt es seit über hundert Jahren; sie sind chemisch echter Korund, aber eben nicht in der Erde entstanden, und entsprechend anders bewertet.

Verbreitet ist zudem das Erhitzen: Damit lassen sich Farbe und Klarheit verbessern. Das Verfahren ist seit langem üblich, im Handel anerkannt und dauerhaft. Bei älteren Stücken lässt sich oft nicht mehr feststellen, ob und wie behandelt wurde – wir geben an, was bekannt ist, und behaupten nichts, was sich nicht belegen lässt. Mehr dazu unter Qualität & Prüfung.

Härte 9 – und was das im Alltag heißt

Nach dem Diamanten ist Korund das härteste Material im Schmuck. Praktisch bedeutet das: Ein Rubin nimmt kaum Kratzer an und behält seine Politur über Jahrzehnte – bei einem hundert Jahre alten Stück ist der Stein meist noch tadellos, während das Gold ringsum Spuren zeigt. Zwei Hinweise trotzdem: Hart ist nicht gleich unzerbrechlich, ein harter Schlag auf eine Kante kann auch einem Rubin schaden. Und weil er fast alles andere zerkratzt, gehört er getrennt aufbewahrt – neben einer Perle oder einem Opal richtet er Schaden an.

Pflege

Rubin ist unkompliziert: lauwarmes Wasser, etwas milde Seife und eine weiche Bürste genügen. Wie beim Diamanten liegt ein matter Eindruck fast nie am Stein, sondern an einem Fettfilm auf der Unterseite – reinigen Sie deshalb vor allem von hinten. Bei älteren Fassungen verzichten wir auf Ultraschall, hier dem Metall und den Kräppchen zuliebe, nicht dem Stein. Mehr in der Schmuckpflege und unter Gold reinigen.

Herkunft

Rubine werden in Afrika, Asien und Australien abgebaut. Historisch am bekanntesten sind die Vorkommen in Myanmar (früher Burma), daneben Sri Lanka, Thailand, Vietnam und Madagaskar; seit einigen Jahrzehnten kommen bedeutende Mengen aus Mosambik und Tansania. Bei einem PreLoved-Stück lässt sich die Herkunft eines Steins im Nachhinein in aller Regel nicht mehr bestimmen – entsprechende Angaben machen wir deshalb nicht.

Gold, Farbe & die passende Kette

Beim Rubin gibt es zwei gängige Wege: Weißgold setzt einen kühlen Rahmen, vor dem das Rot klarer und kälter wirkt – oft in Kombination mit kleinen Diamanten. Gelbgold nimmt den warmen Charakter auf und lässt den Stein tiefer erscheinen; bei älteren Arbeiten ist das die Regel. Wir führen 585 (14 Karat) und 750 (18 Karat). Weil unsere Anhänger ohne Kette geliefert werden, wählen Sie die Kette selbst – zu einem kleinen Rubin passt ein feines Kettchen, weitere Modelle finden Sie bei den Goldketten. Auf Anfrage kürzen oder verlängern wir eine Kette. Mehr im Ratgeber zu Goldarten & Karat.

Was wir vor dem Verkauf prüfen

Weil der Stein selbst kaum leidet, gilt unsere Aufmerksamkeit der Fassung. Gerade bei kleinen Rubinen sind die Kräppchen entsprechend fein – wir sehen jeden einzeln nach, ob er fest anliegt und keiner verbogen oder abgebrochen ist. Ein gelockerter kleiner Stein fällt unbemerkt heraus, und Ersatz in exakt derselben Farbe zu finden ist bei einem alten Stück schwierig. Dazu kommen die Öse, an der die Kette über Jahre eine Kerbe einschleift, und bei Weißgold die Rhodinierung, die sich abträgt und erneuert werden kann.

Echtes Gold: Prüfzeichen statt Zertifikat

Ein pauschales „Echtheitszertifikat“ für Goldschmuck gibt es nicht. Echtes Gold trägt stattdessen ein eingeschlagenes Prüfzeichen – den Feingehaltsstempel 585 oder 750, bei einem Anhänger meist auf der Rückseite oder an der Öse. Unsere Anhänger sind so gestempelt und werden zusätzlich fachmännisch geprüft. Die Steine sind echt; die genaue Art steht pro Produkt. Woran Sie echtes Gold auch selbst erkennen, lesen Sie unter Echtes Gold erkennen. Platin führen wir nicht – die Fassung ist immer echtes Gold.

PreLoved-Qualität bei PREMIUM Goldschmuck

Jeder Rubin-Anhänger ist ein PreLoved-Unikat: bereits getragen, dann von unseren Goldschmieden geprüft, gereinigt und bei Bedarf aufgearbeitet. Beim Rubin ist das besonders naheliegend, weil der Stein praktisch nicht altert – aufgearbeitet wird das Gold darum herum. So bekommt bestehendes Material ein zweites Leben, das ist nachhaltig und ermöglicht faire Preise. Ältere Entwürfe finden Sie unter Vintage-Anhänger. Bezahlen können Sie bequem auch in Raten; Fragen zu einem bestimmten Stück beantworten wir gern über die Kontakt-Seite.

Weiter stöbern

Häufige Fragen zu Rubin-Anhängern

Was ist der Unterschied zwischen Rubin und Saphir?

Nur die Farbe. Beide sind Korund: Roter Korund heißt Rubin, jede andere Farbe Saphir. Chemisch und in der Härte sind sie identisch.

Ab wann ist ein Stein ein Rubin und kein rosa Saphir?

Dafür gibt es keine weltweit einheitliche Grenze. Tiefrot ist zweifelsfrei Rubin, blassrosa ein rosa Saphir – dazwischen entscheidet der Handelsbrauch. Wir beschreiben die Farbe, wie sie ist.

Warum sind Rubine in Schmuck meist klein?

Weil große, klare Rubine noch seltener sind als vergleichbare Diamanten. Ein kleiner Stein ist deshalb der Normalfall, nicht die Sparvariante.

Sind Einschlüsse ein Mangel?

Nein. Natürliche Rubine enthalten fast immer feine Einschlüsse; sie sind ein Hinweis darauf, dass der Stein in der Erde gewachsen ist. Makellose große Steine sind meist synthetisch.

Wie empfindlich ist ein Rubin?

Kaum. Mit Härte 9 ist er nach dem Diamanten der widerstandsfähigste Stein und behält seine Politur über Jahrzehnte. Er sollte nur getrennt von weicheren Steinen aufbewahrt werden.

Sind das neue oder PreLoved Anhänger?

Es handelt sich um PreLoved, also bereits getragene Anhänger – jeweils ein Unikat. Jeder wird einzeln geprüft, gereinigt und bei Bedarf fachgerecht aufgearbeitet.