Topas-Anhänger
Derselbe Stein am Hals – ideal als Set.
Topas ist mit Härte 8 ein sehr harter Stein – und trotzdem einer, der Vorsicht verlangt. Der Grund ist seine vollkommene Spaltbarkeit: In einer Richtung kann er bei einem unglücklichen Stoß brechen, obwohl er kaum zu zerkratzen ist. Am Ohr ist das unproblematisch, weil Ohrringe im Alltag kaum anstoßen. In unserer Kollektion Edelstein-Ohrringe finden Sie PreLoved Topas-Ohrringe als Stecker, Creolen oder Hänger – jedes Paar ein Unikat, meist mit Vintage-Charakter, Fassung und Schliffkanten geprüft.
Topas-Ohrringe bei PREMIUM Goldschmuck
Derselbe Stein am Hals – ideal als Set.
Der Topas am Finger – bei grober Arbeit besser ablegen.
Das andere helle Blau – ein Beryll, kaum spaltbar.
Tipp: „Rauchtopas“ und „Madeira-Topas“ sind kein Topas, sondern Quarz. Diese alten Handelsnamen halten sich hartnäckig – bei uns steht deshalb beim Produkt, welcher Stein tatsächlich verarbeitet ist. Fragen zu einem bestimmten Paar beantwortet gern unser Kundenservice.
Topas ist ein eigenständiges Mineral – ein Aluminiumsilikat mit Fluor – und nicht mit Quarz verwandt, obwohl der Handel das mit alten Namen gern verwischt. Reiner Topas ist farblos; die Farben entstehen durch Spurenelemente und Gitterfehler im Kristall. Er ist durchsichtig, zeigt einen lebhaften Glasglanz und wird vor allem in Brasilien gewonnen, daneben unter anderem in Sri Lanka, Madagaskar und Nigeria. Hintergründe zu allen Steinarten finden Sie unter Gold & Edelsteine.
Sehr kratzfest. Im Alltag nimmt die Oberfläche kaum Spuren an.
In einer Richtung vollkommen spaltbar – ein harter Stoß kann ihn teilen.
Kein Ultraschall, keine schroffen Temperaturwechsel, nicht anstoßen lassen.
Härte und Zähigkeit sind zwei verschiedene Eigenschaften, und Topas ist das beste Beispiel dafür. Er lässt sich kaum zerkratzen, kann aber bei einem unglücklichen Schlag entlang seiner Spaltebene brechen. Für Ohrringe ist das günstig – sie stoßen im Alltag kaum an. Bei Ringen ist dieselbe Eigenschaft der Grund, weshalb man einen Topasring bei grober Handarbeit besser ablegt.
Rund um Topas haben sich Bezeichnungen gehalten, die in die Irre führen. Rauchtopas ist kein Topas, sondern Rauchquarz. Madeira-Topas und „Goldtopas“ bezeichnen im Handel häufig Citrin, also ebenfalls Quarz. Diese Namen stammen aus einer Zeit, in der „Topas“ schlicht für einen gelblichen Stein stand. Der Unterschied ist nicht nur akademisch: Quarz ist mit Härte 7 weicher und deutlich günstiger. Bei älterem Schmuck begegnen einem solche Bezeichnungen regelmäßig – wir geben deshalb beim Produkt an, welcher Stein tatsächlich verarbeitet ist. Der wertvollste echte Topas ist der orangerote Imperial-Topas.
Blau ist heute die verbreitetste Topasfarbe im Schmuck – in der Natur ist sie aber selten. Nahezu aller blauer Topas im Handel ist ursprünglich farbloser Topas, der durch Bestrahlung und anschließendes Erhitzen blau geworden ist. Das ist ein anerkanntes, seit Jahrzehnten übliches Verfahren und macht den Stein nicht weniger echt; die Farbe ist stabil und lichtecht. Im Handel unterscheidet man die Töne als Sky Blue (hell), Swiss Blue (klar mittelblau) und London Blue (dunkel, leicht gräulich). Anders verhält es sich bei gelbem und bräunlichem Topas: Er kann bei langer, direkter Sonne verblassen – bewahren Sie ihn deshalb dunkel auf.
Topas-Ohrringe führen wir vor allem in 585 (14 Karat) und 750 (18 Karat), gelegentlich auch in 333 oder 375; der Feingehalt steht bei jedem Paar. Zu blauem Topas passt Weißgold besonders gut, weil der kühle Rahmen die Farbe klar hält; gelbe und orangefarbene Topase kommen in Gelbgold am wärmsten zur Geltung, rosafarbene in Roségold. Mehr im Ratgeber zu Goldarten & Karat.
Lauwarmes Wasser, etwas milde Seife und ein weiches Tuch genügen. Auf Ultraschall und Dampf verzichten Sie wegen der Spaltbarkeit besser, ebenso auf schroffe Temperaturwechsel. Bewahren Sie die Ohrringe getrennt auf: Topas zerkratzt weichere Steine wie Quarz, Perle oder Opal – wird aber selbst von härteren Steinen wie Diamant, Saphir oder Rubin zerkratzt. Vor dem Verkauf sehen wir uns die Kanten und Ecken des Schliffs genau an, weil sich dort eine frühere Berührung am ehesten zeigt; dazu kommen Fassung, Stift und Verschluss. Mehr in der Schmuckpflege und unter Qualität & Prüfung.
Der Name geht auf die Insel Topazos im Roten Meer zurück, die meist mit dem heutigen Sankt-Johannes-Eiland gleichgesetzt wird. Der Stein, den man dort in der Antike gewann, war aller Wahrscheinlichkeit nach gar kein Topas, sondern Peridot – ein frühes Beispiel für die Namensverwirrung, die den Stein bis heute begleitet. Als Monatsstein gilt Topas traditionell für den November; das ist eine alte Handelskonvention, mit der keine Wirkung verbunden ist.
Ein pauschales „Echtheitszertifikat“ gibt es für Goldschmuck nicht. Echtes Gold trägt stattdessen ein eingeschlagenes Prüfzeichen – den Feingehaltsstempel, bei Ohrringen meist auf dem Stift oder der Innenseite – und wird zusätzlich fachmännisch geprüft. Die Steinart steht bei jedem Paar; synthetische Steine und Imitationen sind ausdrücklich angegeben. Woran Sie echtes Gold auch selbst erkennen, lesen Sie unter Echtes Gold erkennen.
Jedes Paar ist ein bereits getragenes Unikat, die meisten mit Vintage-Charakter. Bevor es in die Kollektion kommt, wird es fachmännisch geprüft, gründlich gereinigt und bei Bedarf aufgearbeitet. Der Versand ist kostenlos.
Mit Härte 8 ist Topas sehr kratzfest, aber in einer Richtung vollkommen spaltbar. Ein harter Stoß kann ihn teilen. Als Ohrring ist er deshalb gut aufgehoben.
Nein. Rauchtopas ist Rauchquarz. Auch Madeira-Topas und Goldtopas bezeichnen im Handel meist Citrin, also ebenfalls Quarz.
In der Regel ja. Fast aller blaue Topas entsteht aus farblosem Topas durch Bestrahlung und Erhitzen. Das Verfahren ist anerkannt, die Farbe stabil und lichtecht.
Blauer Topas nicht. Gelber und bräunlicher Topas kann bei langer, direkter Sonne dagegen verblassen – bewahren Sie ihn deshalb dunkel auf.
Nein. Wegen der Spaltbarkeit sind Ultraschall und Dampf ungeeignet, ebenso schroffe Temperaturwechsel. Lauwarmes Wasser und ein weiches Tuch genügen.
Es handelt sich um PreLoved, also bereits getragene Ohrringe – jeweils ein Unikat, meist im Vintage-Stil. Jedes Paar wird geprüft, gründlich gereinigt und bei Bedarf aufgearbeitet.