Gelbgold
Kupfer und Silber im Gleichgewicht – der klassische warme Ton.
Roségold ist Gold mit einem erhöhten Kupferanteil. In der Natur kommt es nicht vor: Reines Gold ist gelb, und erst das Kupfer in der Legierung gibt dem Metall den warmen rosa Ton. Wie stark dieser Ton ausfällt, hängt vom Kupferanteil ab – und der ist nicht genormt. Bei PREMIUM Goldschmuck finden Sie Roségoldringe unter den Goldringen in 585 und 750. Jeder Ring ist ein geprüftes PreLoved-Unikat; Feingehalt, Steinart und Ringgröße sind pro Produkt angegeben.
Roségoldringe bei PREMIUM Goldschmuck
Kupfer und Silber im Gleichgewicht – der klassische warme Ton.
Mit Palladium oder Silber legiert – der kühle Gegenpol.
Zwei Goldfarben in einem Ring – oft Rosé mit Weiß.
Warme Steine nehmen den rosa Ton auf statt gegen ihn zu arbeiten.
Von zart und schmal bis zum Ring mit großem Stein.
Roségold ist keine Frage des Geschlechts, sondern des Tons.
Tipp: Zwei Roségoldringe müssen nicht denselben Farbton haben. Weil das Mischungsverhältnis nicht festgelegt ist, unterscheiden sich Stücke aus verschiedenen Werkstätten und Jahrzehnten sichtbar. Vergleichen Sie deshalb, bevor Sie zwei Ringe zusammen tragen.
Roségold gibt es in der Natur nicht – es entsteht erst in der Werkstatt. Reines Gold ist gelb und zu weich für einen Ring, deshalb wird es mit anderen Metallen gemischt. Genau diese Beimischung bestimmt die Farbe: Überwiegt Kupfer gegenüber Silber und Palladium, bekommt das Metall einen rosa Schimmer. Der Goldanteil bleibt dabei unverändert – ein 750er Roségoldring enthält genauso viel Feingold wie ein gelbgoldener in 750. Mehr dazu im Ratgeber Goldarten & Karat.
41,5 % Beimischung. Mehr Raum für Kupfer, deshalb häufig kräftiger im Ton.
Nur 25 % Beimischung. Der rosa Ton fällt meist weicher und zurückhaltender aus.
Das Mischungsverhältnis ist nicht genormt – jede Werkstatt hat ihre Rezeptur.
Das ist der Punkt, an dem Roségold sich anders verhält als Gelbgold: Dort wirkt der höhere Feingehalt satter, hier kann es umgekehrt sein. Weil bei 585 mehr Platz für Kupfer bleibt als bei 750, fällt der rosa Ton dort häufig deutlicher aus. Eine Regel ist das nicht – entscheidend bleibt die konkrete Rezeptur des jeweiligen Stücks.
Weil es keine verbindliche Zusammensetzung für Roségold gibt, sehen zwei Ringe nicht automatisch gleich aus. Bei PreLoved-Schmuck kommt hinzu, dass unsere Stücke aus verschiedenen Jahrzehnten und Werkstätten stammen – ein Ring aus den 1970ern kann deutlich wärmer wirken als ein neuerer. Verlassen Sie sich deshalb nicht darauf, dass zwei Roségoldstücke exakt zueinander passen. Wenn Sie einen Ring zu einem vorhandenen tragen möchten, fragen Sie uns lieber vorab – wir sehen uns die beiden Töne gern an. Am einfachsten geht das über die Kontakt-Seite. Ein Bicolor- oder Tricolor-Ring umgeht das Problem, weil er mehrere Töne bereits in sich vereint.
Roségold wird wie Gelbgold nicht rhodiniert: Die Farbe steckt im Metall, nicht in einer Beschichtung, und kann deshalb nicht abgetragen werden. Ein Kratzer legt dieselbe Farbe frei, die auch an der Oberfläche liegt, und zum Auffrischen genügt in der Regel Polieren. Der höhere Kupferanteil hat allerdings eine Eigenart: Kupfer reagiert über lange Zeit mit der Umgebung, weshalb der Ton bei alten Stücken etwas tiefer wirken kann. Das ist kein Mangel und lässt sich beim Aufarbeiten zurückholen. Zur täglichen Pflege reichen lauwarmes Wasser und ein weiches Tuch – ausführlich in der Schmuckpflege und unter Gold reinigen.
Warme Steine kommen in Roségold besonders gut zur Geltung, weil sie den Kupferton aufnehmen: Granat und Karneol gehören zu den klassischen Partnern. Kühle Steine wie Saphir oder Aquamarin setzen umgekehrt einen bewussten Kontrast, und Diamanten wirken vor dem rosa Untergrund wärmer als in Weißgold. Alle Steine sind echt; welche Art bei einem Ring verarbeitet ist, steht pro Produkt. Hintergründe unter Gold & Edelsteine. Platin führen wir nicht – unser Sortiment ist echtes Gold.
Da jeder Ring ein Unikat ist, steht die vorhandene Größe beim Produkt. Ob sie sich ändern lässt, hängt vom Aufbau ab: Ein glatter Reif ist meist änderbar, ein rundum besetzter Ring nicht. Ein Hinweis speziell zu Roségold: Beim Ändern muss das ergänzte Metall farblich zum vorhandenen passen, und weil die Rezepturen sich unterscheiden, ist das anspruchsvoller als bei Gelbgold. Messen Sie deshalb am besten vorab – wie das geht, steht in unserer Anleitung zur Ringgröße.
Ein offizielles „Echtheitszertifikat“ für Goldschmuck gibt es nicht. Echtes Gold trägt stattdessen ein eingeschlagenes Prüfzeichen – den Feingehaltsstempel 585 oder 750, innen in der Schiene. Der Stempel weist den Goldanteil aus, nicht die Farbe: Ein 750er Roségoldring trägt denselben Stempel wie ein gelbgoldener. Unsere Ringe sind so gestempelt und werden zusätzlich fachmännisch geprüft.
Jeder Roségoldring ist ein PreLoved-Unikat: bereits getragen, dann von unseren Goldschmieden geprüft, gereinigt und aufgearbeitet. Weil die Farbe im Metall sitzt, lässt sich der ursprüngliche Ton durch Polieren zurückholen, ohne dass eine Beschichtung erneuert werden muss. So bekommt bestehendes Gold ein zweites Leben, nachhaltig und zu einem fairen Preis. Bezahlen können Sie bequem auch in Raten.
Durch Legierung. Reines Gold ist gelb; wird ihm mehr Kupfer beigemischt als Silber oder Palladium, entsteht der rosa Ton. In der Natur kommt Roségold nicht vor.
Nein. Der Feingehalt sagt, wie viel Feingold enthalten ist, nicht welche Farbe. Ein 750er Roségoldring enthält genauso viel Gold wie ein gelbgoldener in 750.
Häufig 585. Dort bleibt mehr Raum für Kupfer als bei 750, weshalb der Ton kräftiger ausfallen kann. Eine feste Regel ist das nicht, weil die Rezeptur nicht genormt ist.
Nein. Das Mischungsverhältnis ist nicht festgelegt, und unsere PreLoved-Stücke stammen aus verschiedenen Jahrzehnten. Zwei Ringe können sichtbar unterschiedlich wirken.
Nein. Anders als Weißgold trägt Roségold keine Beschichtung; die Farbe steckt im Metall. Zum Auffrischen genügt in der Regel Polieren.
Es handelt sich um PreLoved, also bereits getragene Ringe – jeweils ein Unikat. Jeder Ring wird einzeln geprüft, gereinigt und bei Bedarf fachgerecht aufgearbeitet, bevor er in die Kollektion kommt.