Diamantring
Die häufigste Kombination – Weißgold lässt helle Steine kühl wirken.
Weißgold ist Gold, das mit hellen Metallen – meist Palladium, daneben Silber – legiert wurde. Weil das Ergebnis von sich aus noch leicht warm schimmert, tragen die meisten Weißgoldringe zusätzlich eine dünne Rhodiumschicht. Diese Schicht macht den Ton kalt-weiß – und sie nutzt sich mit den Jahren ab. Bei PREMIUM Goldschmuck finden Sie Weißgoldringe unter den Goldringen in 585 und 750. Jeder Ring ist ein geprüftes PreLoved-Unikat; Feingehalt, Steinart und Ringgröße sind pro Produkt angegeben.
Weißgoldringe bei PREMIUM Goldschmuck
Die häufigste Kombination – Weißgold lässt helle Steine kühl wirken.
Ein Stein im Mittelpunkt, die Fassung tritt farblich zurück.
Eine Reihe gleich großer Steine entlang der Schiene.
Kühle Steine wie Saphir und Aquamarin passen farblich besonders gut.
Weißgold mit Gelbgold in einem Ring – die klassische Kombination.
Derselbe Goldanteil, andere Beimischung – und keine Beschichtung.
Tipp: Wenn ein älterer Weißgoldring wärmer oder leicht gelblich wirkt, ist meist die Rhodiumschicht abgetragen – das ist normal und kein Zeichen für minderwertiges Gold. Eine Auffrischung stellt den ursprünglichen Ton wieder her.
Reines Gold ist gelb und zu weich für Schmuck, deshalb wird es legiert – also mit anderen Metallen zusammengeschmolzen. Bei Weißgold sind das helle Metalle, heute in Europa vor allem Palladium, daneben Silber. In der Natur kommt Weißgold nicht vor; es wurde Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelt, unter anderem als Alternative zum damals knappen und teuren Platin. Eine verbindliche Rezeptur gibt es bis heute nicht – jede Werkstatt mischt etwas anders. Der Goldanteil ist davon unabhängig: Ein 750er Weißgoldring enthält 75 % Feingold, genau wie ein gelbgoldener Ring. Mehr dazu im Ratgeber Goldarten & Karat.
Klar weiß, leicht bläulich im Ton, sehr gleichmäßig glänzend.
Die Schicht dünnt aus. Der Ring wirkt wärmer, oft zuerst an der Unterseite.
Die Schicht wird neu aufgebracht. Der ursprüngliche Ton ist wieder da.
Das ist der Punkt, an dem Weißgold sich grundsätzlich von Gelb- und Roségold unterscheidet: Bei diesen sitzt die Farbe im Metall, bei Weißgold zu einem großen Teil in einer hauchdünnen Rhodiumschicht auf der Oberfläche. Rhodium gehört zu den Platinmetallen, ist sehr hart und besonders hell – aber die Schicht ist nur wenige Tausendstel Millimeter dick und reibt sich mit dem Tragen ab. Wie schnell, hängt vom Träger ab: An einer Hand, die viel arbeitet, geht sie deutlich früher ab als an einem selten getragenen Ring. Eine Auffrischung ist eine normale Goldschmiedearbeit und kein Reklamationsfall.
Diese drei werden oft verwechselt, weil sie ähnlich aussehen. Weißgold ist Gold mit hellen Legierungsmetallen, meist rhodiniert. Platin ist ein eigenes Edelmetall, schwerer und von sich aus grauweiß, ohne Beschichtung. Silber ist deutlich günstiger, weicher und läuft mit der Zeit dunkel an. Ein Blick auf den Stempel bringt Klarheit: 585 oder 750 stehen für Gold, 925 für Sterlingsilber, 950 häufig für Platin. Platin führen wir nicht – unser Sortiment ist echtes Gold. Woran Sie echtes Gold erkennen, lesen Sie unter Echtes Gold erkennen.
Früher wurde Weißgold häufig mit Nickel legiert, weil das gut aufhellt und günstig ist. Heute ist Palladium in Europa üblicher, und die Nickelabgabe von Schmuck mit längerem Hautkontakt ist in der EU gesetzlich begrenzt. Weil unsere Ringe PreLoved sind und aus verschiedenen Jahrzehnten stammen – und weil die Rezeptur ohnehin nicht einheitlich festgelegt ist – lässt sich die Zusammensetzung nicht pauschal angeben. Solange die Rhodiumschicht intakt ist, liegt das Legierungsmetall ohnehin nicht frei. Wenn Sie empfindlich auf Nickel reagieren, fragen Sie uns bitte zum konkreten Ring über die Kontakt-Seite, bevor Sie bestellen.
Wir führen Weißgold in 585 (14 Karat) und 750 (18 Karat). Anders als bei Gelbgold fällt der Farbunterschied hier kaum auf, solange beide rhodiniert sind – die Schicht liegt oben und überdeckt den Untergrund. Spürbar wird der Feingehalt eher beim Tragen: 585 ist etwas härter und nimmt weniger Gebrauchsspuren an, 750 hat den höheren Goldanteil. Welcher Feingehalt vorliegt, steht bei jedem Ring. Farblich finden Sie Weißgold auch als Tricolor-Variante, kombiniert mit Gelb- und Roségold.
Da jeder Ring ein Unikat ist, steht die vorhandene Größe beim Produkt. Ob sie sich ändern lässt, hängt vom Aufbau ab: Ein glatter Reif ist meist änderbar, ein rundum besetzter Ring nicht. Bei Weißgold kommt ein Punkt hinzu, den man vorher wissen sollte: Wird an der Schiene gearbeitet, wird die Rhodiumschicht an dieser Stelle zerstört – nach einer Größenänderung wird der Ring deshalb in der Regel neu rhodiniert. Das ist eingeplant, aber es gehört zur Arbeit dazu. Messen Sie am besten vorab; wie das geht, steht in unserer Anleitung zur Ringgröße. Zur täglichen Pflege genügen lauwarmes Wasser und ein weiches Tuch – scheuernde Mittel greifen die Rhodiumschicht an. Mehr in der Schmuckpflege und unter Gold reinigen.
Ein offizielles „Echtheitszertifikat“ für Goldschmuck gibt es nicht. Echtes Gold trägt stattdessen ein eingeschlagenes Prüfzeichen – den Feingehaltsstempel 585 oder 750, innen in der Schiene. Der Stempel weist den Goldanteil aus, nicht die Farbe: Ein Weißgoldring trägt denselben Stempel wie ein gelbgoldener desselben Feingehalts. Unsere Ringe sind so gestempelt und werden zusätzlich fachmännisch geprüft.
Jeder Weißgoldring ist ein PreLoved-Unikat: bereits getragen, dann von unseren Goldschmieden geprüft, gereinigt und aufgearbeitet. Bei Weißgold gehört dazu die Frage, ob die Rhodiumschicht noch trägt – wo nötig, wird sie erneuert, bevor der Ring in die Kollektion kommt. So bekommt bestehendes Gold ein zweites Leben, nachhaltig und zu einem fairen Preis. Bezahlen können Sie bequem auch in Raten. Ringe für Damen und Herren finden Sie in beiden Feingehalten.
Gold, das mit hellen Metallen legiert ist, heute meist mit Palladium. Es kommt in der Natur nicht vor und wurde Anfang des 20. Jahrhunderts als Alternative zu Platin entwickelt.
Auf den Ring ist eine hauchdünne Schicht Rhodium aufgebracht, ein sehr helles Platinmetall. Sie macht den Ton kalt-weiß und schützt die Oberfläche.
Weil sich die Rhodiumschicht mit dem Tragen abreibt und der wärmere Untergrund durchscheint. Das ist normal, kein Mangel, und lässt sich durch neues Rhodinieren beheben.
Nein. Weißgold ist Gold mit hellen Legierungsmetallen, Platin ein eigenes Edelmetall, Silber ein günstigeres Metall, das anläuft. Platin führen wir nicht; unser Sortiment ist Goldschmuck.
Bei älteren Stücken ist das möglich, da Nickel früher verbreitet war. In der EU ist die Nickelabgabe von Schmuck begrenzt. Fragen Sie uns bei Empfindlichkeit zum konkreten Ring.
Es handelt sich um PreLoved, also bereits getragene Ringe – jeweils ein Unikat. Jeder Ring wird einzeln geprüft, gereinigt und bei Bedarf fachgerecht aufgearbeitet, bevor er in die Kollektion kommt.