Ohrstecker
Ein einzelner Granat dicht am Ohrläppchen – ruhig und alltagstauglich.
Granat ist kein einzelner Stein, sondern eine ganze Mineralgruppe – das erklärt, warum es ihn tiefrot, braun, orange und sogar grün gibt. In Schmuck überwiegt das satte, dunkle Rot. Bei PREMIUM Goldschmuck finden Sie Granat-Ohrringe unter den goldenen Ohrringen in 585 und 750, als Stecker, Creolen oder Ohrhänger. Jedes Paar ist ein geprüftes PreLoved-Unikat; Steinart, Feingehalt und Maße sind pro Produkt angegeben.
Granat-Ohrringe bei PREMIUM Goldschmuck
Ein einzelner Granat dicht am Ohrläppchen – ruhig und alltagstauglich.
Runde Ringe, teils mit kleinen Granaten entlang der Vorderseite.
Beweglich getragen – das dunkle Rot kommt in Bewegung gut zur Geltung.
Granat war im 19. Jahrhundert einer der meistverarbeiteten Steine.
Das andere Rot – härter, seltener und deutlich heller im Ton.
Die gesammelte Auswahl aller Ohrringe mit echten Steinen.
Tipp: Der Name kommt vom lateinischen granatus, „mit Körnern“. Die Bezeichnung geht auf den Gelehrten Albertus Magnus zurück: Die roten, runden Rohkristalle erinnerten ihn an Granatapfelkerne.
Granat bezeichnet keine einzelne Steinart, sondern eine Gruppe verwandter Minerale mit gleichem Kristallbau, aber unterschiedlicher Zusammensetzung. Genau daher kommt die große Farbspanne: Granat gibt es tiefrot, bräunlich, orange, grün und fast schwarz. In Schmuck überwiegt das dunkle Rot. Die Steine sind durchsichtig bis durchscheinend und zeigen einen glasartigen Glanz. Welche Art bei einem Paar verarbeitet ist, steht in der Produktbeschreibung; Hintergründe zu allen Steinarten finden Sie unter Gold & Edelsteine.
Dunkelrot bis bräunlich. Die häufigste Art in älterem Schmuck.
Klares, feuriges Rot – der Stein des böhmischen Granatschmucks.
Spessartin (orange), Rhodolith (himbeerrot), Demantoid und Tsavorit (grün).
Praktisch heißt das: Zwei Paar Granat-Ohrringe müssen farblich nicht gleich aussehen. Ein Almandin wirkt dunkler und ruhiger, ein Pyrop klarer und leuchtender. Grüne Granate wie Demantoid sind selten und entsprechend gesucht – sie werden meist eigens als solche ausgewiesen.
Wer nach alten Granat-Ohrringen sucht, stößt schnell auf diesen Begriff. Im 19. Jahrhundert entstand in Böhmen eine eigene Schmucktradition: viele kleine Pyrope, dicht an dicht gefasst, sodass die Fläche vollständig rot wirkt und vom Metall kaum etwas zu sehen ist. Solche Stücke sind an der großen Zahl gleichmäßiger, kleiner Steine erkennbar. Da unsere Ohrringe PreLoved sind, kommen ältere Arbeiten dieser Art immer wieder vor – Sie finden sie am ehesten unter unseren Vintage-Ohrringen. Bei einer so dichten Fassung prüfen wir jeden Stein einzeln nach, weil sich bei alten Stücken einzelne Körnchen gelockert haben können.
Granat liegt auf der Mohsschen Härteskala etwa zwischen 6,5 und 7,5 – robuster als Opal oder Koralle, aber weicher als Rubin oder Saphir. Für Ohrringe ist das unkritisch, weil sie beim Tragen kaum anstoßen. Zur Reinigung genügen lauwarmes Wasser und ein weiches Tuch; auf Ultraschall verzichten Sie besser, weil ältere Granate feine Einschlüsse haben können. Bewahren Sie die Ohrringe getrennt auf, damit härtere Steine sie nicht zerkratzen. Mehr in der Schmuckpflege.
Granat gilt traditionell als Stein des Monats Januar. Diese Zuordnung ist eine alte Handelskonvention und variiert je nach Liste und Land; eine Wirkung ist damit nicht verbunden. Als Geschenkidee zu einem Januar-Geburtstag ist sie aber nach wie vor beliebt – passend dazu gibt es denselben Stein auch als Anhänger und als Ring.
Wir führen Granat-Ohrringe in 585 (14 Karat) und 750 (18 Karat). Farblich passt Gelbgold besonders gut, weil es den warmen Rotton aufnimmt; Roségold verstärkt ihn noch, während Weißgold einen kühlen Kontrast setzt und den Stein deutlicher hervortreten lässt. Der Goldanteil ist bei allen Farben gleich – unterschiedlich ist nur die Legierung. Mehr im Ratgeber zu Goldarten & Karat.
Ein pauschales „Echtheitszertifikat“ gibt es für Goldschmuck nicht. Echtes Gold trägt stattdessen ein eingeschlagenes Prüfzeichen – den Feingehaltsstempel 585 oder 750, bei Ohrringen meist auf dem Stift oder der Innenseite. Unsere Paare sind so gestempelt und werden zusätzlich fachmännisch geprüft. Die Steine sind echt; Platin führen wir nicht – die Fassung ist immer echtes Gold.
Jedes Paar ist ein PreLoved-Unikat: bereits getragen, dann geprüft, gereinigt und bei Bedarf aufgearbeitet – Fassungen, Stifte und Verschlüsse werden kontrolliert. So bekommt bestehendes Gold ein zweites Leben, das ist nachhaltig und ermöglicht attraktive Preise. Bezahlen können Sie bequem auch in Raten.
Keine einzelne Steinart, sondern eine Gruppe verwandter Minerale mit gleichem Kristallbau. Deshalb gibt es Granat in Rot, Braun, Orange, Grün und fast Schwarz; in Schmuck überwiegt dunkles Rot.
Vom lateinischen granatus, „mit Körnern“. Die Bezeichnung geht auf Albertus Magnus zurück: Die roten, runden Rohkristalle erinnerten ihn an Granatapfelkerne.
Nein. Almandin wirkt dunkler und bräunlicher, Pyrop klarer und feuriger. Daneben gibt es orange, himbeerrote und grüne Arten. Zwei Paare können deshalb sichtbar unterschiedlich aussehen.
Eine Schmucktradition des 19. Jahrhunderts: viele kleine Pyrope dicht an dicht gefasst, sodass die Fläche ganz rot wirkt. Solche Stücke finden Sie am ehesten bei den Vintage-Ohrringen.
Mit lauwarmem Wasser und einem weichen Tuch. Auf Ultraschall verzichten Sie besser, weil ältere Granate feine Einschlüsse haben können. Getrennt aufbewahren, damit härtere Steine nicht kratzen.
Es handelt sich um PreLoved, also bereits getragene Ohrringe – jeweils ein Unikat. Jedes Paar wird geprüft, gereinigt und bei Bedarf aufgearbeitet.